Fitness im Ohr

Fitness im Ohr

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00:00:02: Fabian Menzel (XtraFit) Statt.

00:00:03: Janosch Marx (Host) Stadler, so ein Mannheimer.

00:00:09: Janosch Marx (Host) Eine Stunde 30 So, Moin aus Hamburg, ich freue mich sehr, dass er wieder alle eingeschaltet habt und heute freue ich mich extrem auf die Folge. Das wird eine unfassbar mega Folge war. Ich habe tolle Gäste dabei und ich möchte anfangen mit dem Gast zu meiner Linken. Und da eine kleine Vorgeschichte. Das war 2018. Da waren wir in Belgrad, auf dem dieses Event und hatten eine Diskussion mit verschiedenen Studiobetreibern.

00:00:34: Janosch Marx (Host) Und da kam irgendwann die Aussage, die sehr unangenehm war Die Aggregatoren klauen uns die Mitglieder und das war insbesondere deswegen unangenehm, weil im Spot gerade ein neues Fördermitglied geworden ist. Ich finde ja, das haben wir ganz gut gemeistert. Ähm, und ob die Aggregatoren wirklich die Mitglieder klauen, geklaut haben oder was da genau passiert, das wollen wir besprechen. Und dafür habe ich mir den Benjamin Rot eingeladen.

00:01:00: Janosch Marx (Host) Hallo. Hallo.

00:01:01: Benjamin Roth (USC) Vielen Dank für die Einladung.

00:01:02: Janosch Marx (Host) Sag doch einfach mal kurz ein paar Takte zu dir. Für die Zuhörer, die dich noch nicht kennen.

00:01:07: Benjamin Roth (USC) Ja, ich bin Benjamin Roth mit Gründer und Geschäftsführer von Urban Sports Club. Ich weiß nicht, ob Jordans Boss Club hier noch mal erklären soll. Vielleicht ganz kurz. Ja. Es ist also ein Aggregator. Das würde heute auch so ein bisschen das Thema. Das heißt, wir bringen die Sportangebote einer Stadt zusammen und sorgen dafür, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter fördern können, indem sie mit einer Mitgliedschaft all diese Sportangebote ihnen zur Verfügung stellen oder aber auch das ist bei uns vielleicht auch eine Besonderheit, auch dass Endkonsumenten dieses Agrierteangebot dann nutzen können und genau alle anderen.

00:01:40: Benjamin Roth (USC) Das heißt, glaube ich, wenn.

00:01:41: Janosch Marx (Host) Man nach einem.

00:01:44: Janosch Marx (Host) Könnte es sein, dass es eine längere Folge wird heute Wir gucken mal, ähm. Ich habe mir aber nicht nur Benjamin eingeladen, sondern wir wollen auch die Seite, von denen potenziell eventuell Mitglieder geklaut werden könnten, eingeladen, nämlich den in den lieben Fabian Menzel, den ich auch schon seit tatsächlich 15 Jahre kenne. Von die Zeiten damals noch lang.

00:02:03: Janosch Marx (Host) Es auch schon so lange ist das.

00:02:07: Janosch Marx (Host) Genau Fabian vielleicht stellt sich auch einmal ganz kurz vor.

00:02:10: Fabian Menzel (XtraFit) Gerne also auch Danke für die Einladung. 39 Jahre alt, seit 14 15 Jahren in etwa in der Industrie tätig. Und gestartet ist das ganze bei der die Leute Sportbusiness Gruppe damals in Düsseldorf unter Carsten Holla schon und Stefan Ludwig und hatte dort das Vergnügen mehrere Jahre in der Industrie von Henkel und kümmerst du dich? Projekte für Investoren und sonstige Stakeholder ausüben zu dürfen und und da kamen wir dann auch wieder zusammen.

00:02:43: Fabian Menzel (XtraFit) Letztendlich durfte ich die deutsche und die europäische Fitnessstudios maßgeblich mitgestalten über mehrere Jahre. Also wenn man da das Cover mal umdreht, dann sieht man da meinen Konterfei teilweise noch ein bisschen mehr Haare. Damals.

00:02:57: Janosch Marx (Host) Aber nun gut, es ist wie es ist und ja, aber sehr gut die Lage da letztendlich.

00:03:04: Fabian Menzel (XtraFit) Nach sechs Jahren Beratertätigkeit hat mich dann doch das Operative auch mal gereizt und dann gab es eine super Option für mich, bei Extrafit 2019 zu starten. Dann war ich ein Jahr quasi im operativen Warmup, bis dann die Koronakrise kam. Dann wurde es tatsächlich mal ein bisschen dynamischer, noch mal on top und das haben wir auch ganz gut ausgeschüttelt das Ganze.

00:03:30: Fabian Menzel (XtraFit) Und genau sind jetzt bei 20 Studios insgesamt und über 100.000 Mitgliedern und haben jetzt und da kommen wir ja dann gleich zum Thema auch letztendlich im Oktober letzten Jahres zum Ersten Mal auch Aggregatoren mit in unser Portfolio genommen, um es auch ein bisschen zu testen. Aber gehen wir gleich mal ein bisschen auf ein.

00:03:51: Janosch Marx (Host) Auf jeden Fall auch ein sehr schönes Studio in Hamburg kann ich ja aus persönlicher Erfahrung sagen. Und sechs Jahre was, Wobei die Leute das.

00:03:59: Fabian Menzel (XtraFit) Sechs Jahre Vollzeit plus Praktikum. Die Zeit vergeht schnell.

00:04:05: Janosch Marx (Host) Na ja.

00:04:06: Janosch Marx (Host) Lange Zeit. Ich habe es nicht so lange in der Beratung aus.

00:04:10: Janosch Marx (Host) Man muss Leidenschaft wird probiere ich immer.

00:04:14: Janosch Marx (Host) Ähm genau. Aber zurück zum Thema den Fabian vielleicht noch mal von meiner Seite. Dann habe ich eingeladen, weil ich dich sehr schätze. Als Mensch und als Analytiker. Sowohl bei die Leute, aber auch in der weiteren Zusammenarbeit und wir auch schon sehr tiefgreifende Diskussionen über das ganze Thema gegato haben, was wir auch heute im Weiteren besprechen wollen. Genau deswegen also sehr cool, dass ihr beide von NRW, von Hessen, Berlin hier nach Hamburg gekommen sei, dass wir einen Podcast machen dürfen.

00:04:45: Janosch Marx (Host) Vielleicht noch mal eine Einstiegsfrage Was hat euch dazu bewegt, dass ihr zugesagt hat? Oder?

00:04:52: Benjamin Roth (USC) Das ist natürlich ein spannendes Thema. Ja, wenn es um Aggregatoren geht, möchte ich natürlich nicht zuhören, sondern mitreden. Und das ganze Thema ist auch relativ emotional aufgeladen. Wir haben sehr viel Presse, Coverage, Glaube also im Januar, wenn wir im Spiegel, im Focus, im Handelsblatt, es gibt, glaube ich gerade viel zu besprechen und dementsprechend war die Einladung sehr passend.

00:05:15: Benjamin Roth (USC) Noch dazu von Dir komme ich natürlich gerne.

00:05:20: Fabian Menzel (XtraFit) Ja, wie Benny schon sagt, also total dynamisches Thema, glaube ich. Bewegt die Branche und ich gucke da auch so ein bisschen irgendwie mit zwei Rollen drauf. Einerseits aus dieser klassischen Betreiberrolle natürlich und ich glaube, da versuche ich heute auch so ein bisschen die Rolle einzunehmen, dass ich jetzt nicht nur für extra fit spreche, sondern insgesamt für Fitness Studio Betreiber und gleichzeitig aus meiner Die Leute Praxis heraus und ein bisschen diese Analysten Tätigkeit.

00:05:46: Fabian Menzel (XtraFit) Was macht das eigentlich mit dem Markt? Und das war auch, glaube ich so ein Aufhänger, wo wir dann immer wieder im Laufe dieses Jahres vom letzten Jahr schon gesprochen haben. Ich hatte mal nach der Veröffentlichung der Eckdaten Studio letztes Jahr ja nicht einen kritischen, aber einen, einen, einen Artikel geschrieben, der so ein bisschen zum Nachdenken geben sollte, weil ich letztes Jahr, nachdem ich zum Ersten Mal dann die Eckdaten zahlen, dann gesehen habe, die in Düsseldorf präsentiert hat, hatte mich das schon gewundert, warum wir jetzt Branche uns kleiner machen, als wir eigentlich sind.

00:06:21: Fabian Menzel (XtraFit) Also was meine ich damit? Ich hatte da reingeschrieben, dass ich ein bisschen kritisiert habe, dass immer die 11,7 Millionen Mitglieder quasi als Key Message in den Markt reingespielt werden, aber letztendlich wir dann doch auch 1,2 Millionen Mitglieder. Zu der Definition kommen wir nachher noch mal über Aggregatoren im Markt haben und das wurde meiner Ansicht nach nicht richtig betont.

00:06:47: Fabian Menzel (XtraFit) Und wo glaube ich wirklich ein neuer Meilenstein erreicht ist, dass im letzten Jahr der Eckdaten Studie, also die Zahlen für 2024 war es ja zum Ersten Mal so, dass mehr Mitglieder nicht nur Prozentual, sondern auch insgesamt mit 490.000 zusätzlichen Mitgliedern über die Aggregatoren und Top rauf kamen, auf die Zahlen und nur 410.000 von den klassischen Fitnessstudio Betreiber. Also.

00:07:12: Fabian Menzel (XtraFit) Dazu zählen Einzelstudios, Ketten, Mikrostudios. Und ich finde, das ist natürlich schon eine deutliche Machtverschiebung, also nicht Machtverschiebung, aber ein Signal, glaube ich. Im Markt, dass man sagen muss okay, Agitatoren sind nicht nur noch eine Randnotiz des Marktes, sondern Teil des Marktes. Und gleichzeitig versuchen wir immer, uns als industrie auch ein bisschen relevanter gegenüber Politik und anderen Stakeholdern zu machen.

00:07:38: Fabian Menzel (XtraFit) Und ich finde, da gehört dann auch wenn es mir vielleicht aus einer klassischen Betreiber Sicht nicht ganz so sehr passt, die eigenen Mitglieder sind mir natürlich immer näher als sagen wir mal die Autoren Nutzer Schrägstrich Mitglieder. Aber sie gehören definitiv zum Markt und das kann man glaube ich jetzt nicht mehr negieren. Und da wollte ich einfach so ein bisschen, ja mal so ein bisschen marktkitzeln, dass man das besser bewerten.

00:08:00: Fabian Menzel (XtraFit) Und deswegen glaube ich, ist das ein super Podcast, hier mit Benny und Jaime das Thema noch mal aufzugreifen. Weil bald werden ja wieder die neuen Eckdaten präsentiert und da bin ich schon ganz gespannt, welches zusätzliche Wachstum dort gezählt wurde.

00:08:14: Janosch Marx (Host) So gespannt bin ich auch. Und ich sage mal das das mich wirklich gekitzelt. Ich habe es mir eben noch mal den Post rausgesucht. Das war der 26. März 25 und ich habe mir eigentlich vorgenommen ich ich interagiere. Also ich mache keine Diskussionen mehr öffentlich auf LinkedIn, aber das mich.

00:08:30: Janosch Marx (Host) Jetzt das dass wir.

00:08:31: Janosch Marx (Host) Wirklich im Chat, nicht im Chat in dem in dem Kommentar, dass wir uns öffentlich ausgetauscht haben dann haben uns dann auch auf der BO ausgetauscht diverse mal im Nachgang und deswegen bin ich froh, dass ich jetzt Heimvorteil habe und wir.

00:08:44: Janosch Marx (Host) Mal sehr gerne hier in.

00:08:47: Janosch Marx (Host) Bremen. Fabian hat gesagt, er muss nach Bremen. Ich besucht hier in Hamburg das einmal uns austauschen können. Für alle, die jetzt zuhören die Zahlen, die ich jetzt nenne, die sind ab dem 18. März 26 überholt, weil dann gibt es neue Zahlen. Für alle, die vor dem 18. März hören, ist das der aktuelle Stand. Wir haben über 70 % aller Anlagen in Deutschland, sind an mindestens einen Aggregator angeschlossen, also entweder Urban Sports Club oder einen der anderen Aggregatoren.

00:09:19: Janosch Marx (Host) Im Kettensegment sind es sogar über 80 % der Anlagen, die angeschlossen sind. Und wir haben eine Zahl, über die sprechen wir später noch mal ein bisschen genauer die sogenannten Aggregatoren, Mitglieder, das sind 1,2 Millionen. Alles stand 31. zwölf oder 24, also vom Vorjahr. Wie gesagt, im März kommen die die Vorjahreszahlen und Benjamin, ich möchte mal mit dir starten, weil die Kritik geht ja so ein bisschen dahin.

00:09:48: Janosch Marx (Host) Die Aggregatoren klauen die Mitglieder. Ich möchte aber vorher noch mal was anderes beleuchten. Warum haben wir denn der, der also wir haben diese Aussage da stehen und dann haben wir das über 3/4 der Studie Betreiber oder fast 4/5 bei den Ketten sagen geile Sache, wir machen mit oder oder auf jeden Fall mitmachen. Unabhängig davon warum Sie sagen also warum funktionieren die gut?

00:10:13: Janosch Marx (Host) Und gab es da ein Push? War das Coruna oder was ist so aus deiner Brille ein Grund dafür? Ja, warum alle mitmachen.

00:10:23: Benjamin Roth (USC) Also ich glaube erst mal ein ganz entscheidender Grund, warum es uns gibt und warum jetzt viele mitmachen. Es Konsumentenverhalten. Also dieses Produkt hat ja seine Berechtigung. Im Grunde genommen deswegen, weil es da draußen extrem viele Menschen gibt, die genau so ein Produkt suchen und brauchen und nutzen wollen. Das war nicht immer akzeptiert in der Branche, dass das wirklich diese Veränderung am Markt da ist.

00:10:47: Benjamin Roth (USC) Und da denkt jetzt eher so 2000 141516, so unsere Anfangsjahre, wo wir auch viel Widerstand erst mal bekommen haben, wo wir übrigens ja immer noch nicht die ganz Neuen waren. Wir haben von auf. Das hatte ja auch noch mal kurz über über Internet gesprochen. Also das Thema gibt es ja schon seit Anfang 2000, also 2002 glaube ich, dass Frank Böhme das damals schon auf den Weg gebracht und das ist jetzt kein neues Thema, aber es hat natürlich noch mal an Fahrt aufgenommen.

00:11:14: Benjamin Roth (USC) Und wenn wir uns jetzt mal Aggregatoren anschauen, dann ist das auch nicht so, dass die jetzt irgendwie dieses Jahr so besonders durchstarten, sondern die sind eigentlich beständig über die Jahre. Ich kenne es nicht, die Zahlen von allen, aber sagen wir so 30 bis 50 % im Jahr gewachsen. Und wenn du das natürlich beständig machst und immer wieder diese Prozentuale Wachstumsrate drauflegt, dann gewinnst du irgendwann Momentum, das du hier jetzt überall irgendwie in den Medien auftauchst Und am Ende ich hab's ja aus Konsumentenverhalten schon gerade bezogen ist.

00:11:43: Benjamin Roth (USC) Es ist tatsächlich so Die Menschen suchen nach Flexibilität, nicht nur im Sport. Wir können über Netflix, Spotify auch reden. Also es sind die Plattform Geschäftsmodelle, die über die letzten Jahre gewachsen sind und die immer noch den Zeitgeist treffen. Vieler Menschen. Aber das Thema. In den Unternehmen ist auch ein Thema, was natürlich uns alle angetrieben hat und das hat nicht nur jetzt Corona irgendwie gepusht hat, das hat es eher noch mal größer gemacht.

00:12:12: Benjamin Roth (USC) Was das was das Awareness Thema angeht, dazu aber dieser Megatrend Gesundheit, der bestand auch schon vorher und das heißt, das Unternehmen ein großes Interesse daran haben, sich um ihre Mitarbeitenden zu kümmern, sicherstellen wollen, dass die Arbeitskraft lange, möglichst lange erhalten bleibt. Dann haben wir ein Wir vor Talent. Das heißt das Arbeitgeber zeigen müssen, dass sie mehr als nur einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, sondern dass sie auch tatsächlich sich um ihre Mitarbeitenden kümmern, dass ihnen wichtig sind Benefits also haben die über den normalen Lohn hinausgehen.

00:12:44: Benjamin Roth (USC) Das sind alles Trends, die natürlich dafür gesorgt haben, dass unser Modell sehr gut dieses diese, diese Trends in unser Modell hat sehr gut diese Trends quasi abgefangen. Wir haben es glücklicherweise früh erkannt. Es gab mal eine Studie, weiß nicht, ob die euch noch was sagt. Hier Sportivity. Also die gelesen haben, habe ich gesagt, das ist eine eins zu eins, das, was wir eigentlich machen wollen oder was wir auch dann damals angefangen haben, 2012 begonnen.

00:13:10: Benjamin Roth (USC) Ja, das sind, das sind Trends, die sich verstetigt haben und die dazu geführt haben, dass dieses Modell eben dieses enorme Wachstum der letzten Jahre hingelegt hat.

00:13:20: Janosch Marx (Host) Und jetzt noch mal versucht, die Betreiber, also die Fitness, also nicht die Arbeitnehmer, sondern die Fitnessstudio Betreiber Perspektive einzunehmen. Wird es dann sein, dass Aggregatoren eher ein Vertriebskanal sind, eher eine Marketingplattform oder einfach eine Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erschließen? Oder wie? Wie, wie seht ihr euch oder wie siehst du dich?

00:13:41: Benjamin Roth (USC) Mal Prinzipiell sind wir ja gestartet, um mehr Menschen zu einem aktiven und gesunden Lebensstil zu bringen. Das ist so, war immer schon immer unser Purpose. Warum? Warum machen wir das Ganze und wir können das Ganze nur machen, indem wir mit den Studios eng zusammenarbeiten. Wir haben ja keine eigenen Studios, Das heißt, wir müssen einen Weg finden, wie wir es gemeinsam auf die Straße bringen.

00:14:01: Benjamin Roth (USC) So, und wo haben wir unsere Stärke gesehen? Tatsächlich? Zum einen in der User ability, das heißt, indem wir auf einer Plattform die Angebote möglichst transparent darstellen. Was kann ich eigentlich in meiner Stadt machen? Was gibt es für Angebote, wie kann ich die nutzen? Das war auch so ein Thema, was uns tatsächlich auch persönlich lange gestört hat. Der eine Übersicht zu haben wo kann ich eigentlich jetzt, wann, wo wie Sport machen?

00:14:24: Benjamin Roth (USC) Die gab's einfach nicht in dem Sinne, deswegen waren und wir das wäre mal so schön, Das würde meinem inneren Schweinehund noch noch mehr besiegen, wenn ich da quasi weniger Hindernis habe. Das heißt, hier haben wir gesagt, da können wir Mehrwert zu den Studios bringen, indem wir quasi die transparent Transparenz für ob es jetzt Arbeitgeber sind oder Arbeitnehmer ja, aber für alle schaffen.

00:14:46: Benjamin Roth (USC) Und so werden viele Leute Modelle und und Konzepte finden im Sportmarkt, im Gesundheitsmarkt, die sie vorher nicht finden. Und das sagen bei uns ja auch. Ich glaube, 90 % sind es, die zum Ersten Mal mit einem Studio, mit einem Club in Berührung kommen bei uns, weil sie ihn dann über uns finden. Und das ist also in dem Sinne. Um auf deine Frage zurückzukommen Vertriebs und mag ich diesen Kanal auf jeden Fall Für die für die Clubs.

00:15:10: Janosch Marx (Host) Play Suchmaschine plus Suchmaschine plus.

00:15:15: Benjamin Roth (USC) Zu ein. Ein Einfallstor, weil ich auf einmal eben Angebote finde, die mir nicht bewusst waren. Ich habe nicht mehr dieses Thema früher sehr viele Clubs gemacht haben. Ja, ich muss irgendwie eine High Street sein. Ich muss da sein, wo, wo alle Leute vorbeilaufen, damit ich gesehen werde. Und dann stehe ich da mit einem Flyer. Das Modell ist aus unserer Sicht quasi eigentlich nicht mehr notwendig, weil ich jetzt dadurch, dass die Leute in der App suchen, über die Weboberflächen suchen, nicht mehr abhängig von der Laufkundschaft bin in dem Maße, sondern die Leute einen anderen Zugang finden und und dadurch sind wir im Grunde auch eine Vertriebs und und Marketingmaschine tatsächlich für die Clubs okay.

00:15:54: Janosch Marx (Host) Sofern das das Thema angehört. Wie wie siehst du das? Ich sage mal, wir vielleicht noch mal kurz einen Schritt zurück. Wir sagen 80 % der Ketten, wo du mit extra für die auch dazu zählst, sind drin. Heißt das, man kommt eigentlich gar nicht mehr um Aggregate außenrum oder?

00:16:10: Janosch Marx (Host) Ja, das ist höchst individuell.

00:16:13: Fabian Menzel (XtraFit) Also muss jeder Anbieter natürlich für sich selbst entscheiden. Aber du hast die Zahl genannt. 80 % sind dabei, 20 % nicht. Insofern ja, man kommt schon noch drumherum, wenn man sich bewusst dafür oder dagegen, wie das auch bezeichnen möchte möchtest, entscheidet. Aber ja, der STANDARD ist mittlerweile heutzutage, dass du eher mit Aggregatoren arbeitest, so dass da jetzt erst mal die Fakten, ob einem das jetzt als Betreiber gefällt oder nicht, haben wir ja auch schon hier diskutiert.

00:16:39: Fabian Menzel (XtraFit) Auf der Hinfahrt. Das muss man jetzt erst mal zur Kenntnis nehmen. Der entscheidende Gradmesser, den hast du und da bin ich auch voll einer Meinung. Der Nutzer, der der Kunde letztendlich entscheidet mit seiner Kaufentscheidung, ob einem das dann als Betreiber gefällt oder nicht. Das ist dann erst mal so, weil sich einfach Kundenverhalten ändert. Und ich glaube, da müssen wir uns als Betreiber auch ein Stück weit an die Nase fassen, warum das Ganze so ist.

00:17:07: Fabian Menzel (XtraFit) Weil die Daseinsberechtigung der Aggregatoren kommt ja jetzt nicht aus dem luftleeren Raum, sondern die haben natürlich drei wesentliche Vorteile. Die sind vielfältig, weil sie nicht nur Fitness haben, sondern Kletterhallen, Schwimmbäder, Special Interest Anbieter und und und. Also bis teilweise sogar digitale Angebote. Also die Vielfalt ist da dann die Flexibilität, weil in der Regel, gerade wenn man im Auto oder im Baumarkt unterwegs ist, wäre man vielleicht nachher auch noch mal ein bisschen herausarbeiten, was da eigentlich die die wirklichen Dynamiken sind, auch zwischen Bitussi und Biotop.

00:17:39: Fabian Menzel (XtraFit) Also gibt es ja immer zwei verschiedene Stränge. Die sind natürlich dann auch flexibler. In der Regel, weil die halt Monatsverträge haben oder wenn man über die Firmen kommt, wenn man monatlich raus ist, dann dann wechselt man halt. Also Flexibilität des ein wesentlicher Faktor. Und preislich sind die auf jeden Fall auch kompetitiv und im B2Bbereich durch die Sach Betrugs Grenze ist es natürlich auch monetär noch durchaus von Vorteil.

00:18:05: Fabian Menzel (XtraFit) Die Vorteile sind vielleicht bei Einzelstudiobetreibern oder kleinen mittelgroßen großen Ketten nicht ganz so gegeben. Die preislich können die mithalten und mit Sicherheit auch in der Qualität und die Infrastruktur da bieten. Aber die Vielfalt werden sie letztendlich nie anbieten können, außer ihr eigenes Produkt mal 100 vielleicht oder mal 200 in Deutschland zu platzieren. Aber insofern ist die Daseinsberechtigung da.

00:18:31: Fabian Menzel (XtraFit) Und ein Stück weit ist dann auch vielleicht der Betreiber Marken zu verkrustet gewesen in der Vergangenheit. Ich meine, wir können uns die Studienlage ja der letzten Jahre angucken. Was ist das Standardmodell? Da waren immer zwölf Monate, 23 Monate. Mehr und mehr gehen jetzt natürlich auch Richtung flexibler Monatsmodelle und das ist natürlich eine Folge daraus. Auch Kundenverhalten letztendlich. Also wir merken das schon bei Aktionen, wenn wir auch unseren Flexvertrag mal ins Angebot geben und etwas günstiger machen, dass da die Nachfrage auch schon echt reaktionsstark ist.

00:19:05: Janosch Marx (Host) Und ich sage mal, ihr seid ja auch noch nicht so lange in der Kooperation mit Aggregatoren. Was waren Gründe davor, wo er gesagt hat Nee, machen wir jetzt noch nicht oder was war noch Gründe, wo er jetzt. Jetzt ist die Zeit reif.

00:19:20: Fabian Menzel (XtraFit) Genau. Ich meine, wir haben uns das Thema natürlich immer angesehen, deswegen auch der Link, den Beitrag und beobachtet und natürlich auch mit Kollegen gesprochen. Und ich fand es dann immer schwierig, in der Theorie darüber zu sprechen. Und wir sind jetzt seit Oktober mit allen Studios bei. Habe es ja können wir nachher darauf auch eingehen. Ist ja seit er eine Firma mittlerweile oder arbeitet zumindest auch technisch dran.

00:19:41: Fabian Menzel (XtraFit) Das ist alles. Eins wird ja langsam.

00:19:43: Janosch Marx (Host) Mal so ähm womit genau.

00:19:46: Fabian Menzel (XtraFit) Wir dann erst mal und zwölf Monate committed, das zu testen und zu gucken und Eigenerfahrung zu sammeln. Wie ist das Nutzerverhalten von Nutzern? Die waren ikatoren kommen versus eigene Mitglieder und wo gibt es da Merkmale? Statistiken, die für uns neue Erkenntnisse bringen? Ist es wirklich Zusätzliches? Ist es kannibalisierend? Das sind ja diese Fragestellungen, warum wir überhaupt sitzen. Ja, es ist ein zusätzliches Geschäft, oder nicht?

00:20:14: Fabian Menzel (XtraFit) Können wir als Extra Mit 20 Studios und einer mittelgroßen Kette können wir in eigenen Firmen Fitnessvertrieb aufbauen. Lohnt sich das? Das sind ja alles die Fragestellungen, die für uns erst mal als Extra für da sind. Und aus sicht ist das Thema, ob man kooperiert mit Aggregatoren oder nicht, höchst individuell. Also da gibt es, glaube ich, ob man im Premiumsegment ist oder im segment unterwegs ist, ob man eine kleine, mittelgroße oder ganz große Fitnessstudio Kette ist da.

00:20:46: Fabian Menzel (XtraFit) Da gibt es nicht die pauschale Antwort. Aber wir haben ja heute noch ein bisschen Zeit, um darüber zu sprechen.

00:20:49: Janosch Marx (Host) Auf jeden Fall. Bevor wir darüber sprechen, möchte ich noch mal unsere Gretchenfrage Fabian.

00:20:55: Janosch Marx (Host) Vom letzten Jahr.

00:20:56: Janosch Marx (Host) Klären. Und zwar Ich möchte noch mal diese 1,2 Millionen Aggregatoren Mitglieder einmal betrachten, die wir Stand letztes Jahr haben. Wie gesagt, ab März Mitte März gibt es neue Zahlen. Das ist eine Methodik oder ein Ansatz, um, weil ein Mitglied Mitglieder. Ein Check in der vom Aggregator kommt, ist ja faktisch kein Mitglied bei dir. Wir haben es mal versucht vergleichbar zu machen, haben gesagt okay, wir schauen uns die Checkins an, die über die Aggregatoren kommen, die kriegen wir von dem Betreiber geliefert.

00:21:28: Janosch Marx (Host) Und dann sagen wir die durchschnittliche Trainingshäufigkeit, die ein Mitglied mit einer mitgliedschaft hat, die setzen wir an und setzen die mit den Checkins ins Verhältnis. Und so kommen die 1,2 Millionen Mitglieder Äquivalente zustande. Ähm, du hast dann gesagt Nein, wir haben keine 11,7 Millionen Mitglieder, sondern eigentlich müsste man diese Aggregatoren äquivalent und top rechnen.

00:21:58: Janosch Marx (Host) Sehe ich ein bisschen anders. Habe ich auch kommentiert, weil ich sag nie ein Mitglied ist Wirklich die, die einen Vertrag haben. Und jetzt kommst du.

00:22:07: Janosch Marx (Host) Genau.

00:22:08: Fabian Menzel (XtraFit) Also ich glaube, vorweg kann man schon mal sagen, es wird nie einen eins zu eins Vergleich geben. Eigener Mitglieder sind Mitglieder und Aggregatoren Mitglieder. Du ist es ja erst mal geschrieben in der Studie ist vielleicht so eine Mischform. Also am Schluss nutzt der natürlich vom Kundenverhalten. Da sind wir wieder beim Kundenverhalten. Das Studio genauso wie jede andere Persona in unserem Studio.

00:22:33: Fabian Menzel (XtraFit) Also nutzt genauso ein Cardio Bereichen Craft Bereich die Kurse und dann das gleiche Checkin Verhalten weitestgehend wie normale Mitglieder, die direkt bei uns unterschreiben. Insofern haben die schon einen gewissen Charakter eines Mitglieds. Und die Leute, die jetzt auch über welche bei uns reinkommen, die zeigen sehr ähnliche Verhalten von der Häufigkeit und welche Arten von Fitness sie betreiben. Und insofern ist es schon sehr nah an dem Mitglied.

00:23:00: Fabian Menzel (XtraFit) Aber natürlich, die Logik ist eine andere in dem Sinne, dass Aggregatoren wie übrigens Bootcamp und Co natürlich das Check in Verhalten belohnen. Also wenn ein Check in erfolgt, dann wird ein Payout ganz vereinfacht. Dem Betreibern zur Verfügung gestellt. Insofern ist es jetzt nicht eine regelmäßige monatliche Abbuchung, die dann reinkommt. Und wenn man darüber kommt, dann ist es natürlich nicht ein klassisches Mitglied, aber ich finde, da kommen ja auch wieder zurück.

00:23:25: Fabian Menzel (XtraFit) Wir dürfen uns nicht kleiner machen, als wir sind, weil wir wollen ja irgendwie auch mal übergreifend auch erreichen, dass wir als Branche gehört werden, als relevant angenommen werden. Das hat uns ja in der Corona hier in der Corona Zeit ja die ein oder andere Tür dann leider nicht geöffnet, weil wir nicht als systemrelevant eingeordnet wurden. Ich glaube, da sind wir alle eine ganz anderer Meinung, dass das vielleicht dazu gesagt und dann sollten wir das zumindest quantitativ versuchen zu erfassen.

00:23:55: Fabian Menzel (XtraFit) Und das gebe ich zur Diskussion, weil nur die 11,7 in den Vordergrund zu stellen ist nicht ganz richtig. Vielleicht sind es dann die 12,9, also wenn man die 1,2 Millionen dazu nimmt, hört sich das ja schon größer an und vor allem Reaktionsquote. Das ist ja auch immer eine beliebte Kennzahl, die wir kommunizieren wären mit den Aggregatoren 15 % oder über 15 % und wird jetzt noch mal gesteigert.

00:24:18: Fabian Menzel (XtraFit) Und das die höchste Reaktionsquote, die wir so je im Markt hatten. Insofern sollten wir vielleicht die in den Vordergrund stellen und dann erklären, wie die Zahlen zustande kommen, außer und nicht unten anzusetzen und dann noch oben zu erklären, das glaube ich, müssen wir so ein bisschen reinbringen, wie man es definiert, ob das jetzt über das schicken Verhalten ist oder es gibt auch andere Ansätze.

00:24:40: Fabian Menzel (XtraFit) Die Live Group kann man auch in deren Berichten nachschauen. Die gehen hin und machen einen Umsatz äquivalent und die nehmen den Gesamtumsatz, den sie über Aggregatoren Partner einnehmen und teilen denen durch den durchschnittlichen Monatsbeitrag der eigenen neuen Mitglieder. Dann kommt natürlich auch eine Nutzerzahl oder irgendeine Kennzahl raus und setzt das dann ins Verhältnis. Und mit Sicherheit ist beides nicht ganz richtig, aber es zeigt zumindest, welche Relevanz der Aggregatoren Markt mittlerweile im deutschen Fitnessmarkt hat.

00:25:11: Fabian Menzel (XtraFit) Und das ist, glaube ich wichtig, dass man das nicht verkennt.

00:25:14: Janosch Marx (Host) Definitiv. Ich glaube, Benjamin, halt mal deine Gedanken fest. Ich will dich auch gleich dran nehmen. Ich glaube mal, generell ist es auch. Also wichtig ist glaube ich, dass man in der Methodik gleich bleibt und ich sage mal, es ist ja alles ein Modell, in der wir die Realität bestmöglich abbilden wollen. Und wenn die Methodik gleich ist, das ja trotzdem den Trend, also wenn du, wenn du falsch misst, aber immer den gleichen Fehler drin hast hast er trotzdem entrinnt.

00:25:40: Janosch Marx (Host) Wobei Fehler auch das falsche Wort ist, weil wir.

00:25:45: Janosch Marx (Host) Ein Konstrukt bilden, um das zu machen. Wie siehst du das? Was? Was sind eure Nutzer? Eure Sportclub Nutzer? Sind das Mitglieder? Sind das keine Mitglieder? Sind das zu einem Fünftel Mitglieder? Wie Wie guckt ihr da drauf?

00:26:01: Benjamin Roth (USC) Also tatsächlich drauf guckt, ist. Ich frage mich, ob das Wort oder überhaupt die Kennzahl Mitglieder die richtige Zahl ist, die wir hier messen. Weil es klingt so ein bisschen, als kommt das aus der Zeit, als jedes Studio, jeder Betreiber, der da mitmacht, nur Mitgliedschaften hatte. Aber wenn ich mir anschaue, dann haben wir am Markt ja, wir haben die Mitgliedschaft immer noch als als Produkt, aber wir haben auch Tageskarte, wir haben zehn erkarten, wir haben die Checkins, die von Aggregatoren kommen.

00:26:30: Benjamin Roth (USC) Das heißt, ich frage mich, ob wir nicht eigentlich messen sollten Wie viele Menschen kommen denn in die Studios? Erst mal ganz unabhängig davon, mit welcher Zahlungsmethode, mit welchem Produkt sie da wirklich reinkommen, weil wir ja eigentlich zeigen wollen, dass wir eben gemeinsam extremst viele Menschen inspirieren, Sport zu machen, sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Das ist ehrlich gesagt erst mal wir rechnen nicht um wie viele unserer Menschen sind.

00:26:55: Benjamin Roth (USC) Mitgliederäquivalent ist gar keine Kennzahl, die wir irgendwie haben. Anschauen außerhalb Eckdaten Studie uns irgendwie angucken. Also wir sind ja drauf. Wir wollen ja möglichst viele Menschen dazu inspirieren. Wir haben euch 15 % unserer Mitglieder geben an, dass sie vorher überhaupt keinen Sport gemacht haben. So, das sind für uns so die Zahlen, hinter denen wir her sind, wo wir irgendwie weiter wachsen wollen.

00:27:18: Benjamin Roth (USC) Diese Umrechnung erscheint mir so ein bisschen künstlich. Ganz ehrlich?

00:27:23: Janosch Marx (Host) Ja, es ist so, dass es auch jedes Jahr eine sehr heiße Diskussion weil. Also die Frage ist ja, wir haben ja immer einen Stichtag, ein 30. zwölfte Wie viele Menschen sind da Mitglied mit einem gültigen Mitgliedsvertrag im Fitnessstudio? Das ist aber eine andere Frage, ob der überhaupt in dem Jahr auch trainiert hat oder ob da mal die Woche kommt.

00:27:42: Janosch Marx (Host) Kommt er, kommt der kommt ja alle zwei Tage und das ist halt so, also da sind wir wieder bei Realität und diesem Konstrukt. Wir müssen ja irgendwie eine Zahl darstellen und ich sage mal, du hast ein Mitglied, das ich sage mal war es letzte Mal im Februar zum Valentinstag. Special Und im Dezember fassen wir einen dann gültigen Vertrag, hat dann erste einer monatlich kündbar, der hat sich am 30. Dezember angemeldet.

00:28:03: Janosch Marx (Host) Der ist erfasst, obwohl er seit einem Tag Mitglied ist. Und das ist halt so, quasi wo, wo startet man, wo hört man auf? Natürlich nach außen. Wer immer der der Mensch natürlich der Kopf, der die schönste Kennzahl. Aber die Frage ist wie verhält es sich im Sinne von trainiert er Weil dann bringen wir den Mensch ja auch nach vorne.

00:28:22: Benjamin Roth (USC) Als wäre es ja eine zweite Zahl, die man sich mal anschaut, welche Menschen haben wir denn eigentlich dann wirklich reingeholt, Das. Also ich glaube, dass wir im Moment da einige noch beiseitelassen. Wir haben ja davon gesprochen, den Markt irgendwie so groß darzustellen, wie er wirklich ist. Ich glaube, das tun wir aktuell nicht. Wir haben ja auch die Diskussion damals Welche Checkins werden hier eigentlich gezählt?

00:28:42: Benjamin Roth (USC) Haben wir drüber gesprochen? Sind jetzt jemand, der zum Yoga kommt oder zum Schwimmen? Warum? Warum sollte diese Person oder deren Checkin nicht nicht gezählt werden? Ja Nein, das ist also ist kann ich genauso gut für meine Gesundheit machen. Da können wir eine große Debatte machen Welche Sportart ist jetzt hier eigentlich besser? Ihr seid ja auch Vertreter der Fitness und Gesundheitsanlagen, sozusagen.

00:29:03: Benjamin Roth (USC) Auch da bin ich eher der Meinung, dass dieses Spektrum erweitert werden sollte, dass man viel mehr Anlagen eigentlich betrachten sollte und integrieren sollte, weil wir auch nicht diese reine Form haben. Wir haben so viele Anbieter, die ja auch Yoga Kurse anbieten, die ein Schwimmbad selber haben, die, die sogar Meditationskurse anbieten, auch die werden ja hier jetzt eigentlich auch mitgezählt.

00:29:22: Benjamin Roth (USC) Warum dann nicht gänzlich sich öffnen und auch Anbieter mit reinnehmen, die beispielsweise nur Yoga Kurse anbieten? Und dann kann man ja da drin noch mal clustern. Aber ich würde eigentlich tatsächlich den Markt schon so groß machen, wie er wirklich ist.

00:29:37: Fabian Menzel (XtraFit) Die Logik über die Nutzer Frequenz ist ja nur ein Kompromiss. Also das vielleicht noch mal geleitet. Also das Schönste wäre natürlich, wenn man die direkten Daten von allen Aggregatoren hätte. Sagen wir mal, die meisten Ketten liefern ja Gott sei Dank auch ihre Mitglieder Daten und im Aggregatoren Markt, so wie ich das immer mitbekomme, ist das, sagen wir mal, wenn wir es jetzt noch mal auf die BIG vor begrenzen.

00:30:00: Fabian Menzel (XtraFit) Also Urban Sports Cap losgelöst von Wallace, liefern ungefähr die Hälfte und die Hälfte halt nicht. Deswegen müsst ihr hingehen, um den Markt einzuschätzen der Aggregatoren, dass ihr die Betreiber fragt wie viele Check in habt ihr dann? Und dann geht ihr hin und setzt diese fünf als.

00:30:16: Janosch Marx (Host) Benchmark so.

00:30:18: Fabian Menzel (XtraFit) Also aus unserer Nutzerverhalten. Bei extra wird kann ich sagen, dass das schon ganz gut passt. Aber auch da gibt es natürlich eine gewisse Unschärfe. Aber es ist natürlich nur eine Kompromisslösung. Schöner wäre es natürlich, die direkten Zahlen von euch zu bekommen oder von WhatsApp. Von jedem von Hansi wird, um jetzt auch mal alle vier Großen zu nennen und dann zu gucken okay, was dieser Daten sind denn wirklich wie in die Studie mit hineinzunehmen und was nicht?

00:30:44: Fabian Menzel (XtraFit) Gleichzeitig wird natürlich auch sagen, da hatten wir ja auch eine ganz kurze Diskussion drüber. Auch bei Betreibern ist manchmal nicht ganz klar, was ein Mitglied, das fairerweise.

00:30:53: Janosch Marx (Host) Ja, das habe ich in meiner Praxis dann.

00:30:56: Fabian Menzel (XtraFit) Auch jetzt mit dem ein oder anderen Software Anbieter lernen dürfen und wie Betreiber eigentlich auch da sagen wir mal Vehikel haben, um sich vielleicht ein bisschen größer oder kleiner zu rechnen. Nein, da muss auch jeder so ein bisschen wieder oder individuell mit umgehen.

00:31:10: Janosch Marx (Host) Fair rechnen. Auch ein wichtiger Punkt, der einfach weil man es nicht besser weiß.

00:31:14: Janosch Marx (Host) Ja auch.

00:31:15: Janosch Marx (Host) Nicht.

00:31:16: Fabian Menzel (XtraFit) Das heißt absolut. Insofern auch da gibt es fairerweise drin scharfen Strafen und da gibt es jetzt nicht den den heiligen Gral, wo man sagt, das ist ein Mitglied und das nicht.

00:31:26: Janosch Marx (Host) Ich glaube es also auch noch mal, ich will es gar nicht irgendwie gegen Softwareanbieter schießen, aber es ist, glaube ich, einfach eine Definitionssache. Was ist denn die Definition einer Mitgliedschaft oder was genau definiere ich denn? Weil nur dann kann ich es erzählen, wenn ich es einmal definiert habe. Genau. Ähm, genau. Also auch da sprichst mir aus der Seele.

00:31:44: Janosch Marx (Host) Ist immer seit Jahren dran. Das war ja auch gerne von allen Aggregatoren vollständige Daten geliefert bekommen ist leider dann die es ja auch nicht der Fall gewesen. Aber vielleicht ändert sich das ja mal mit Blick in die Kamera Für die Zukunft. Ähm.

00:32:02: Fabian Menzel (XtraFit) Benni hat übrigens.

00:32:03: Janosch Marx (Host) Geliefert, hat er mir gesagt. Insofern, dass das ja auch noch mal unsere Rekorde weiter vorne sehen darf. Ich habe ja in die Kamera gehört.

00:32:13: Janosch Marx (Host) Weil würden wir noch mal große Wetterlage, Signaturen im Podcast, die lange alle für alle, für alle wir sagen Willkommen Butter bei die Fische.

00:32:21: Janosch Marx (Host) Ähm genau Benjamin da wo wir beim Thema sind, kannst du so grob einen Richtwert geben. Check ins angeschlossene Partner, also auch außerhalb von Fitness, die aber Urban Sports oder vielleicht das Verhältnis was auch spannendes Partner die ihr als klassisch Fitnessanbieter bezeichnen würdet und andere Sportarten oder etc. Ja.

00:32:42: Benjamin Roth (USC) Das ist also so klar. Also die Definitionsfragen sind hat dann jeder wieder was anderes im Kopf. Also ja, also bei den bei den Check ins sind wir so immer einigermaßen wortkarg. Also das wir jetzt da nicht so ganz genau immer rausgehen, wie viel haben wir jetzt da und Tickets gehabt letztes Jahr, um trotzdem mal so als grobe Hausnummer zu bringen.

00:33:05: Benjamin Roth (USC) In Deutschland waren es zwischen 20 und 30 Millionen, um mal so eine große grobe Hausnummer zu geben, die da gekommen sind. Wo die Check ins stattfinden.

00:33:18: Benjamin Roth (USC) Also nach unserer Definition ist ungefähr die Hälfte aus dem Fitnessbereich. Aber wie gesagt, Fitness ist natürlich ein ganz großer Begriff und die einen sagen das Cycling Boutique Studio, das darf da eigentlich nie mit rein gezählt werden und und die anderen sagen ich so, das mache ich ja im Zweifel vielleicht auch mal bei Extra fett. Insofern ist es doch dann genauso auch eine Fitnessaktivität.

00:33:45: Benjamin Roth (USC) Aus unserer Definition sind 50 % also im Segment, ja, die ist eher breiter unsere unsere Definition und ansonsten was was eine wichtige Kategorien Yoga, Schwimmen hatten wir schon. Wer es noch nicht mitbekommen hat in Großstädten Bouldern ist das ein ganz großes Thema. Für mich ist das Faktor Training übrigens, also.

00:34:07: Janosch Marx (Host) Sechste Ja.

00:34:07: Janosch Marx (Host) Also gerade wenn man 110 Kilo wiegt.

00:34:09: Janosch Marx (Host) Ist es in Extremsportarten immer.

00:34:14: Benjamin Roth (USC) Ja, genau das. Das sind so die die Kategorien, die, die weiterhin super gefragt sind, die auch weiter wachsen. Hier muss irgendwann auch mal erwähnt werden. Auf jeden Fall spüren wir auch, wie man absoluten krassen anstieg, auch was die Check in Zahlen angeht. Und wir sehen es ja auch, wie die ganzen Clubs sich entsprechend umrüsten, darauf vorbereiten spielen wir auch überall also.

00:34:37: Benjamin Roth (USC) Aber das sind so und so gerade die Kategorien, die sehr, sehr nachgefragt werden.

00:34:41: Janosch Marx (Host) Okay, danke schön für die Einblicke. Ich nehme mal mit als Konsequenz wir müssen uns in den dieses in Germany aktiv umbenennen und Boulder schwimmen und alles mit reinnehmen und dann haben wir dieses Nichts.

00:34:51: Janosch Marx (Host) Ich würde also.

00:34:53: Janosch Marx (Host) Jede kommerzielle körperliche Aktivität, jeder Kurs Anbieter von kommerziellen körperlichen Aktivitäten ist da drin. Also die Frage Was machst du mit Minigolf? Ist mit.

00:35:04: Janosch Marx (Host) Nein.

00:35:04: Benjamin Roth (USC) Minigolf ist nicht dabei.

00:35:05: Janosch Marx (Host) Aber hier können.

00:35:06: Benjamin Roth (USC) Wir gern noch mal einen Workshop machen. Wir bringen paar Vorschläge mit, wie wir es definiert. Wir haben auch kein Minigolf. Zwei. Wir haben. Irgendwo haben wir ja auch eine an der Grenze. Wir haben auch nicht Go Kart fahren darin. Aber ich glaube tatsächlich, dass der Begriff, wo es, wie es aktuell definiert und ausgelegt ist, eigentlich zu klein ist.

00:35:19: Janosch Marx (Host) Okay, das nehme ich mal mit an, denken wir alle mal ein bisschen größer und schauen mal, was man draus machen. Ähm, ich möchte gerne zum nächsten Thema kommen. Immer noch mal das Thema finanzielle Abhängigkeit, weil ich sage mal das. Also ich sage mal Thema Mitglieder ist, dass es eine.

00:35:39: Janosch Marx (Host) Man bekommt ja immer diese Ausschüttung pro Check in und wir haben Anlagen, die irgendwo 20 % der Umsätze über Aggregatoren fahren, teilweise aber auch über die Hälfte. Das ist zwar eine kleinere Gruppe, aber mehr als die Hälfte, die eben quasi davon existiert, weil Umsätze von Aggregatoren kommen. Wie siehst du das? Fabian Ist das noch ein Add on Modell oder ist es schon eine Abhängigkeit, wenn man in solchen Größenordnungen unterwegs ist.

00:36:08: Fabian Menzel (XtraFit) Also in Abhängigkeit ist es mit Sicherheit noch nicht. Aber dafür ist einfach Auch wenn die Aggregatoren in aller Munde sind, ist nach wie vor natürlich der, der klassische Fitnessmarkt bedeutend größer als der Aggregatoren Markt gleichzeitig natürlich. Die Wachstumsraten sind absolut beeindruckend und daher rührt ja auch so ein bisschen die Unruhe im Markt. Du hast schon ein paar Zahlen genannt bei uns.

00:36:33: Fabian Menzel (XtraFit) Dadurch, dass wir noch so frisch mit Urlaub ja zusammenarbeiten hat noch keinen signifikanten Impact, da ist es eher aus aus Neugier getrieben zu sagen, was passiert da, um da auch auch mit zu lernen, was da passiert und um uns auch zukünftig dafür dann zu positionieren. Aber aber auch im Vorfeld natürlich mit dem einen oder anderen Kollegen mal mag gesprochen und da gibt es glaube ich so sehr unterschiedliche Meinungen, Eindrücke ob, wann oder warum, gewisse Umsatzschwellen, Umsatzanteile eigentlich erreicht werden.

00:37:05: Fabian Menzel (XtraFit) Also es scheint einerseits schon so zu sein, dass vor allem Premiumanbieter und mit Market Player bedeutend höherer Umsatzanteile erwirtschaften als Discountanbieter kannst du vielleicht mit Sicherheit auch noch mal was zu sagen nachher oder es bestätigen. Also da sieht man schon einen Unterschied, ob man also je nachdem in welchem preislichen Segment man unter unterwegs ist. Und dann kommt es glaube ich noch drauf an, wo die Studios der jeweiligen Ketten Studio Betreiber sind.

00:37:32: Fabian Menzel (XtraFit) Ist es in den urbanen Räumen, ist es in den ländlichen Räumen und das hat einen riesen Impact dann darauf. Je nachdem wo du mit deinen Studios bist, welchen potenziellen Umsatz Anteil das schon hat. Und dann gibt es natürlich auch ganz individuelle Situation, vor allem bei auf Einzelstudio Ebene, auch bei Ketten auf Einzelstudio Ebene, wo das massiv schwankt zwischen 2 % und in dem Sinne nicht vorhanden bis 50 % tatsächlich.

00:37:58: Fabian Menzel (XtraFit) Das kommt dann sehr individuell darauf an, ob man auf einer High Street irgendwo ist, wo dann extrem viel Arbeitsbevölkerung ist, gerade bei den Autoren. Und das ist ja noch der Großteil bei den Autoren. Das B2B Geschäft im Vergleich zu Du sehe ich glaube ihr seid ja die einzigen, die eigentlich in der Breite anbieten in Deutschland. Klar gibt es noch irgendwie klar Spaß und noch einige andere, die auch vielleicht ein bisschen wie sie machen, aber in dem Umfang ist B2B eigentlich das Thema, worüber wir heute sprechen.

00:38:25: Fabian Menzel (XtraFit) Und da kann es natürlich sein, wenn dann einfach ein riesengroßer Zentrale der Allianz genau vor deinem Studio steht, dass dann beispielsweise du dann einen super Partner hast und dann dadurch überproportional viele Check in von Aggregatoren bekommst. Also da gibt es sehr viele individuelle Fragestellungen, die man sich im Vorfeld oder aber auch in der Diskussion dann, wenn man mit euch anfängt zu spricht.

00:38:49: Fabian Menzel (XtraFit) Sprechen tut das, dass man das schon so ein bisschen absehen kann. Welcher Studio wird in welcher Kategorie, vielleicht auch wie gut funktionieren. Und dann haben wir das aber auch erlebt, dass dann die Aggregatoren Partner sehr partnerschaftlich damit umgehen und Empfehlungen geben, was wie wo funktionieren könnte und die Fragestellung, ab wann man abhängig ist. Das ist natürlich dann ja spätestens an dem Punkt erreicht, wo ich mich als Betreiber und da ist jetzt meine Betreiberbrille auf, wo ich dann nicht mehr sagen kann, wenn ich in einen neuen Vertragszyklus vielleicht gehe oder Name spreche und dann einfach Bauchschmerzen habe.

00:39:23: Fabian Menzel (XtraFit) Wenn ich dann im Zweifel vom Tisch aufstehen muss und nein sage. So, und wenn man das nicht mehr kann, dann, spätestens dann, würde ich sagen, hat man natürlich eine Abhängigkeit.

00:39:33: Janosch Marx (Host) Wenn ihr jetzt sagst du wie, wie, wie, wie siehst du das? Wenn ein Partner Studio bei euch ist und der jetzt mal so ein Extremfall der Macht über die Hälfte des Umsatzes kommt, über die Austeilung, die ihr macht.

00:39:48: Janosch Marx (Host) Wie kommst du darauf?

00:39:50: Benjamin Roth (USC) Also wie schaue ich da drauf? Ehrlich gesagt ist es für uns erst mal in den Gesprächen überhaupt nicht relevant. Welchen Anteil hat jetzt hier wer? Also das ist nicht so, dass man jetzt ins Gespräch reingeht, sagt der hat 30 % der 10 % und 1 % und deswegen behandeln wir den Partner jetzt so oder so, also das ist keine, ist keine Kennzahl für uns, wo es anders ist.

00:40:11: Benjamin Roth (USC) Es gibt Partner, die von Anfang an sagen Ehrlich gesagt werde ich kein eigenes Team haben. Mein Marketingbudget ist fast Zero. Ich möchte gern mit euch wachsen. So, und jetzt? Denn da hat man ein bisschen andere Verantwortung dann. Die ist zwar dann auch nicht in Papierform irgendwie gegossen, dass wir jetzt sagen, wir sind jetzt hier für deinen, für dein Glück verantwortlich.

00:40:35: Benjamin Roth (USC) So ist es nicht, aber wir wissen natürlich schon so, okay, also hat jetzt da dann 80 90 % seiner seine Besuche damit das gibt es, das sind aber eher kleine Studios, die so was man machen, die irgendwie einen Trend aufspüren, die vielleicht auch ein Trainer, der sie selbstständig macht und sagt so ich meine Expertise ist jetzt genau, was ich im Indoor Cycling, aber ich habe jetzt keine Marketing und Sales Expertise, aber ich probiere es einfach mal so, dass das gibt Es sind aber Randerscheinungen.

00:41:05: Benjamin Roth (USC) So. Was die Abhängigkeiten angeht ja, ich im Grunde war bin ich ja immer von irgendwelchen Sales Aktivitäten abhängig. Ich kann abhängig sein von der Performance meines eigenen Teams. Ich kann abhängig sein von meinem Partner, Performance Marketingagentur. Ich kann abhängig sein von einem anderen Vertriebskanal. Also das ich glaube, das Wort abhängig. Ja, es ist im Grunde genommen eine Frage, wie ich mein Business gestalte.

00:41:29: Benjamin Roth (USC) Das möchte ich dann wachsen. Und bestimmte Kanäle brauche ich tatsächlich dann auch einfach für mein Geschäft. Und ich glaube, da gibt es einfach sehr viel Flexibilität, wie ich das gestalte. Und tatsächlich. Fabian Das gerade gesagt, Wenn ich mit Aggregatoren arbeite, dann entwickelt sich das, was die Umsatz angeht, auch sehr unterschiedlich. Ob ich jetzt in der Nähe der, der das eine Arbeitgeberzentrale bin und die arbeiten eben jetzt mit dem Aggregator und dementsprechend bekommen alle Mitarbeitenden zu einem sehr günstigen Preis die Möglichkeit, diese Studie zu nutzen.

00:41:59: Benjamin Roth (USC) Dann werde ich da sehr viele Aggregatoren Checkins haben. Und wenn in der Nähe gar kein Arbeitgeber Arbeitgeber ist, dann wird es vielleicht deutlich weniger. Also das hat natürlich ein großen Einfluss.

00:42:10: Janosch Marx (Host) Finde ich sehr spannend die Ansicht. Ich habe da also weil ich für diese Gespräche auch so häufig, weil die beim dieses vor oder bei mir anrufen Ich Ich stelle mal die Gegenfrage Hättest du, sagen wir mal 20 % Umsatz kommt vom Aggregator? Ich stelle mal die Gegenfrage und sag hättest du diese 20 % auch wenn du nicht beim Aggregator wärst?

00:42:30: Janosch Marx (Host) Also quasi ist das eine Verschiebung oder ist das was on top? Und dann sage ich die nächste Frage okay, tust du denn etwas dafür, dass du mehr Mitglieder gewinnst? Also machst du gezielt Aktivitäten, um Mitgliedschaften zu gewinnen und da Umsatz zu generieren? Oder sagst du nein? Ist ja diese klassische Mega Bayer Entscheidung. Also entweder ich investiere in mein Vertrieb, in meinen Vertriebskanal oder ich sage Nein, ich mache bei.

00:42:54: Janosch Marx (Host) Ich nehme ein Partner, der das für mich übernimmt und dann fängt es an nachzudenken. Und ich glaube, das ist auch, was man heute aus diesen Perspektiven mitnehmen können, dass man, bevor man an. Der Deutsche schimpft immer gerne und meckert.

00:43:05: Janosch Marx (Host) Da. Und ich glaube.

00:43:09: Janosch Marx (Host) Dass man das mal heute mitnehmen und auch einfach mal sich so selber ehrlich hinterfragt, sich an die Nase passt über das, was ich schimpfe. Tue ich denn etwas dafür, sofern ich unzufrieden bin, um es anders zu machen? Oder nehme ich es in Kauf oder bewusst in Kauf, dass ich sage Hey, das ist ein zusätzlicher Umsatz? Oder ich gehe noch einen Schritt weiter und sage ich baue mein Modell komplett auf Aggregatoren auf.

00:43:31: Janosch Marx (Host) Gibt es auch Clubs, die sagen, die arbeiten mit euch zusammen und sagen Hey, ihr guckt dafür, dass der Umsatz reinkommt. Ich kümmere mich um alles andere, was im Studio anfängt.

00:43:40: Benjamin Roth (USC) Das würde übrigens auch keiner machen, wenn schon jetzt durch den Markt ist und würde, dass das dann irgendwie negative Auswirkungen hat, dass das irgendwie in den Verhandlungen schamlos ausgenutzt wird. Also das würde überhaupt keiner mehr machen.

00:43:52: Janosch Marx (Host) Also von daher auch ganz lieben Dank dafür. Die Einsicht auch für dich und für alle da draußen. Also wie gesagt, ich glaube einfach mal ehrlich reflektieren was macht man und was sagt man und wo ist da eventuell eine Lücke, über die man nachdenken können? Eine Frage habe ich aber noch Benjamin, kannst du uns so eine grobe Durchschnittswerte geben, was ihr in Ausschüttung habt oder eine Bandbreite?

00:44:15: Janosch Marx (Host) Oder ist das noch ein bisschen?

00:44:18: Benjamin Roth (USC) Nein.

00:44:19: Janosch Marx (Host) Das ist tatsächlich kommt es.

00:44:21: Benjamin Roth (USC) Darauf an so einfach, weil wir natürlich auch extremst unterschiedliche Angebote. Also ich habe den selbständigen Trainer, der einen Rekord im Park anbietet und dann habe ich irgendwie wir hatten es vom von Verbaln, die dann irgendwie mit einem Premium Sparangebot in der zentralen Stadtlage anbieten, die. Die Auszahlungen, die unterscheiden sich durchaus signifikant und die haben ja auch beide sehr unterschiedliche Kosten.

00:44:49: Benjamin Roth (USC) Die haben beide ein sehr unterschiedliches Preisgefüge und dementsprechend kann so eine Auszahlung zwischen fünf und 15 € liegen.

00:44:58: Benjamin Roth (USC) Hängt wirklich sehr davon ab, was hat man eigentlich auch selber vom eigenen Marktpreis? Und daran orientieren wir uns auch. Was, was, was hat der Anbieter für eigene Marktpreise? Steht da immer. Meine Mitgliedschaft kostet 80 €, aber eigentlich sind die ersten sechs Monate umsonst und das ist so das Paar. Also dann orientieren wir uns daran, was ist jetzt so im Schnitt dein dein Angebot und mit der mit.

00:45:23: Benjamin Roth (USC) Damit gehen wir in die Verhandlung, sagt ich, sage ich mal und sagen okay, was? Was muss eigentlich fairerweise dann auch bei dir landen, damit du auf ein ähnliches Niveau kommst? Aber immer auch mit der Maßgabe, dass wir sagen okay, bitte auch dran denken, wir bringen, wir machen Marketing, wir machen Vertrieb, wir bringen neue Kunden ohne Kunden, Akquisitionskosten, wir übernehmen Rück Lastschriften den ganzen Zahlungsverkehr.

00:45:46: Benjamin Roth (USC) So, dafür wollen wir dann auch irgendwie 20 % Kommission, sage ich. Das ist das ist die Perspektive darauf immer die Pellets diskutieren. Okay.

00:45:56: Janosch Marx (Host) Spannend für die Einblicke. Aber ich möchte gerne noch mal zu unserer Einstiegsfrage Wenn ich das so oft.

00:46:03: Janosch Marx (Host) Machen kann und die Aggregatoren uns wirklich die Mitglieder.

00:46:06: Janosch Marx (Host) Und damit die. Bevor wir da reingehen, möchte ich einmal gern einen kleinen Faktencheck vorneweg schieben. Ich habe mal 2018 als als Benchmark genommen, wo auf dem dieses VJ. Wenn diese also wo ich diese Aussage erst mal öffentlich wahrgenommen habe, was ich so ein bisschen.

00:46:21: Benjamin Roth (USC) War ich übrigens leider nicht dabei. Ja, ich weiß, das hat mir durchaus berichtet.

00:46:24: Janosch Marx (Host) Dein Team war dabei, die waren auch da. Tut mir auch echt super leid, weil ja, also Meinungen darf man gerne äußern, aber das war schon eher so als Angriff formuliert. Nichtsdestotrotz 2018 10,6 Millionen Mitglieder in der Branche, dann 24 11,7 Millionen. Das heißt, es sind über 1 Million Mitglieder dazugekommen. Wenn was geklaut worden wäre, dann wäre das irgendwo ein netter Effekt.

00:46:52: Janosch Marx (Host) Aber am Ende ist es so, die also auch in dieser Zeit und es war ja auch davor, die Branche ist gewachsen und immer die Mitgliedern, die Mitgliedschaften mit den Verträgen ist mitgewachsen. Also da haben wir jetzt, sage ich ihm erst mal nichts, wo wir sehen das ein Rückgang was man parallel einmal dazu beobachten könnte, ist die sogenannten Mitgliederäquivalente aus Aggregatoren.

00:47:12: Janosch Marx (Host) Die sind auch gewachsen, sehr stark. Da haben wir im letzten Jahr allein 480.000. Wenn diese Berechnung als Fakt angenommen wird, genau von daher unterm Strich rein aus den Zahlen raus ist es eher ein komplementär komplementäres Produkt und kein was keins was sich ganz alisiert auf einer Netto Betrachtung. Und jetzt noch mal zu dir, Benjamin, das du einmal Vorlage gegeben.

00:47:40: Janosch Marx (Host) Ist das aus deiner Sicht auch so, dass ihr da Menschen habt, die ihr sonst nicht reinbekommen werde? Oder ist es so, dass ihr in den Firmen wo ihr reingeht eh die Leute anspricht, die vielleicht eh Lust auf Bewegung haben? Oder habt ihr da auch irgendwie Nachweis, dass ihr. Ich sage mal die Catch Boot Autos Couchpotato ist gut. Ähm aus der als sei aus der Abteilung oder habe ich das gesagt?

00:48:05: Janosch Marx (Host) Egal. Den aktiven Mitarbeitenden hatten wir so das ich hör mal auf zu reden.

00:48:14: Benjamin Roth (USC) Das lass ich mal unkommentiert. Aber auf jeden Fall. Also ich habe vorhin schon mal gesagt, dass wir beispielsweise von unseren Mitgliedern hören, dass sie das 15 % sagen. Wir haben überhaupt keinen Sport gemacht und wir haben jetzt überhaupt den Weg zu körperlicher Bewegung gefunden, über. Über unser Produkt. Ich glaube, die, die die Arbeitgeber spielen tatsächlich eine sehr große Rolle.

00:48:35: Benjamin Roth (USC) Also das fängt erst mal damit an, dass sie durch die Bezuschussung Sport, aber nicht nur Sport, sondern Yoga, Meditation ein weites Feld an Themen betrachtet. Viel günstiger, viel, viel erschwinglicher machen. Für die Belegschaft. Es führt dazu, dass das ein Thema ist, das man sich in der Mittagspause drüber unterhält. Über den Benefit Wie nutzt du denn? Wohin gehst du denn?

00:49:00: Benjamin Roth (USC) Das ist auch wenn ich sage unangenehm ist, wenn man da nicht mitreden kann. Aber so ein bisschen versuchen wir das tatsächlich schon auch zu kreieren. Durch Gesundheitstage, durch Aktionen, durch auch Aktionen, bei denen wir die Mitarbeitenden anregen, ihre Kollegen darauf aufmerksam zu machen, zu werben, weil wir glauben, dass nur durch eine Kultur in dem Unternehmen tatsächlich so ein Benefit dann auch genutzt wird und dann zu einer höheren Aktivierungsquote führt.

00:49:23: Benjamin Roth (USC) Und das ist ja bei uns auch der Fall, wenn wir mit dem Arbeitgeber einen Vertrag machen, dann haben wir ja so ein zweistufigen Prozess. Das heißt, wir haben jetzt erst mal das Unternehmen überzeugt, überhaupt diesen Benefit zu zu bezuschussen. Und der zweite Schritt ist Jetzt müssen aber wirklich alle Mitarbeitenden davon erfahren. Manche kennen dieses Produkt noch gar nicht.

00:49:41: Benjamin Roth (USC) Das heißt, sie müssen auch wirklich darüber informiert werden, dass es so etwas gibt. Und da fängt dann bei uns noch mal ein ganz eigenes Team an, Menschen zu aktivieren. Und wo landen wir dann? Wir landen dann bei Durchdringungs Aktivierungsraten zwischen, ich sage mal 20 oder auch 50 %. Das hängt total davon ab, welches Unternehmen das ist. Aber wir reden wirklich auch von Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern.

00:50:03: Benjamin Roth (USC) Die schaffen, auf 50 % zu kommen, weil es einfach Gang und Gebe ist. Weil dann weil, weil einfach alle darüber reden. Das sind. Das sind hauptsächlich dann Unternehmen in urbanen Lagen, muss ich sagen, ja, die eine große Auswahl haben, den auch verschiedenste Studios nutzen. Aber das ist dann schon auch krass und da haben die keinen anderen Benefit, der so eine Durchdringung hat.

00:50:24: Benjamin Roth (USC) Also da so viele kommen auch nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dass sie jetzt irgendwie alle sagen, wenn das Deutschland Ticket wird, wird mehr nachgefragt. Also da sind wir dann sehr stolz drauf. Und ich glaube, solche Zahlen können dann schon auch zeigen, dass wir viel mehr Menschen aktivieren können, als es jetzt so sagen wir mal im Bundesdurchschnitt dann der Fall wäre.

00:50:43: Benjamin Roth (USC) Also das ist, glaube ich, der große Hebel. Und ich glaube, man kann auch mit vielen Betreibern sprechen, die, die uns nutzen und die mal fragen so hast du das Gefühl, da kommen irgendwie Leute rein, die, die vorher irgendwie nicht da waren. Dann haben wir insbesondere im Premiumsegment, weil wir da vorhin auch mal durchlaufen haben. Die merken schon sehr, dass auf einmal deutlich jüngere Leute sich vielleicht auch leisten können, hier die Premiumkette zu nutzen, als vorher der Fall war.

00:51:07: Benjamin Roth (USC) Klar, die Bezuschussung macht's, macht es auch möglich, aber sorgt auch dafür, dass da dass da mehr Traktion reinkommt und auch Studis dann auch expandieren. Entsprechend wie.

00:51:16: Janosch Marx (Host) Okay, dann fragen wir doch mal ein Also gut, ist jetzt noch nicht so lange Erfahrung, seid doch mal, was für Leute kommen denn da rein?

00:51:22: Fabian Menzel (XtraFit) Ja, also wir sind seit Oktober dabei, deswegen können wir da jetzt noch nicht irgendwie von der Sample Seite irgendwie statistisch was ableiten, auch wenn wir sehr datengetrieben sind, dass wir dann sagen können okay, da findet eine Abwanderung, eine Zuwanderung statt, wir beobachten das, Das ist mit Sicherheit wahrscheinlich auch noch nicht mal innerhalb dieser zwölf Monate, die wir jetzt mal an den Start gehen.

00:51:42: Fabian Menzel (XtraFit) Mit manuell habe wird das nicht voll ersichtlich sein, aber man spricht mit dem einen oder anderen Betreiber dann natürlich da draußen, die auch schon ein bisschen mehr Erfahrung haben und die bestätigen eigentlich so ein bisschen das auch, was Benni gesagt hat, dass es unterm Strich schon eine Nettozuwachs ist. Also das sagen ja auch alle Fakten zahlen da zu Studien, aber auch die Erfahrungswerte der Kollegen im Markt.

00:52:07: Fabian Menzel (XtraFit) Große und mittelgroße Ketten, mit denen ich so gesprochen habe, dass die unterm Strich schon ein netto Zuwachs haben, was ja gut ist. Die Fragestellung wäre natürlich okay, wenn es jetzt diese Aggregatoren nicht geben würde, wie viele davon würden trotzdem irgendwie kommen? Aber das ist alles eine theoretische Diskussion. Am Schluss gibt es Aggregatoren und ich glaube schon, dass sie über diesen B2B Arm vor allem auch schon an durch ihren Vertrieb auch innerhalb der Firmen, den man ja auch aktiv betreiben muss.

00:52:37: Fabian Menzel (XtraFit) Du hast ja da wirklich beeindruckende Zahlen gesagt, dass ja dann nicht mit dem Rahmenvertrag dann endet, sondern dann auch die Aktivierung innerhalb der Firma stattfinden muss. Und da hängt ja auch der Erfolgshebel. Und wenn ihr das so gut hinbekommt, dann ist es ja letztendlich schon eine Win Win Situation, dass das muss man unterm Strich sagen, ob es dann man gibt, gibt natürlich dass 8/10 auf jeden Fall netto Zuwachs sind von Mitgliedern und dann vielleicht selbst wenn es 5/10 sind, ist es immer noch netto Zuwachs.

00:53:03: Fabian Menzel (XtraFit) Letztendlich. Man muss natürlich als Betreiber sich aus Betreibersicht dann für sich definieren. Okay, was macht Sinn? Ich meine, du hast die Premiumanbieter gerade gesagt und dass die dann teilweise auch jüngeres Publikum haben, weil es dann wieder erschwinglicher für die wird. Andersrum betrachtet muss man, glaube ich, dann als Betreiber für sie sagen okay, wann findet eigentlich eine eigene Preisdiskriminierung statt?

00:53:30: Fabian Menzel (XtraFit) Also für uns war zum Beispiel total wichtig, dass die Unit Economics auch einfach passen als Check out Payment Check out von dem Aggregator, den wir bekommen. Ob das quasi auch nicht eine Unterwanderung der eigenen Preise von uns ist, das ist das kaum Bereich, glaube ich ein bisschen einfacher vielleicht darzustellen, weil Preisleistung bei uns natürlich immer ein ganz, ganz wichtiger Punkt ist.

00:53:52: Fabian Menzel (XtraFit) Aber wir haben uns einfach letztendlich aus Ausgangsbasis erst mal angeguckt. Okay, wenn wir unseren gesamten Umsatz und Teilen sehen durch alle Checkins, die wir im Jahr haben, um dann erst mal eine Basis zur Diskussion mit den Aggregatoren zu haben und die Zahl, die dann dabei rauskam, die haben gesagt okay, da können wir erst mal starten zu diskutieren. Natürlich macht ihr auch Vertrieb und dann haben wir keine Vertriebskosten, Marketingkosten, Google, SEO, dies das.

00:54:18: Fabian Menzel (XtraFit) Also da gibt es natürlich jede Menge Nebeneffekte, die man da noch rein rechnen muss. Gleichzeitig haben wir natürlich aus einer Kapsperspektive ein wahnsinnig hohes Risiko, das wir da jedes Mal eingehen und auch lange Mietverträge, die nicht gerade ohne Kosten verbunden sind. Also da gehen wir natürlich auch ein gewisses Geschäftsrisiko ein, aber ihr habt dann wiederum andere Geschäftsrisiken. Also irgendwo ist es schon dann eine Partnerschaft, auch eine Kooperation und da muss jeder Betreiber für sich selbst rausfinden, ab wann es Sinn macht.

00:54:47: Fabian Menzel (XtraFit) Und ich kann nur daran appellieren, dass man zumindest nachhaltig am besten keine Preisdiskriminierung bei sich selber macht, weil sonst wird es langfristig ein Problem und dann kippt das irgendwann auch garantiert in Abhängigkeit, weil auch da wieder der Nutzer entscheidet. Und wenn der Nutzer es der ist ja heutzutage informierter denn je. Na durch das Internet, durch Blogbeiträge, durch. Also Information gibt es zuhauf und da muss man gar nicht viel recherchieren und dann findet man doch den einen oder anderen Anbieter im Markt, wo es teilweise deutlich günstiger ist, selbst über den Betussi Arm in ein Fitnessstudio zu gehen und dann regelmäßig zu trainieren, als wenn ich mich direkt anmelde.

00:55:27: Fabian Menzel (XtraFit) Und das natürlich für mich. Also da stelle ich mir aus Betreiber Perspektive die Fragestellung Wie kann das passieren?

00:55:32: Benjamin Roth (USC) Na ich glaube schon. Wesentlich ist tatsächlich, dass ich verschiedene Premiumstufen habe, aber der Aggregatoren auch, also dass ich verschiedene Mitgliedschaften habe und mir als Betreiber selber überlege, so welche Leute sollen denn eigentlich zu mir in die Studios kommen? Also nicht so ein one fits all zu duschen, sondern dass ich sage okay, ich liege im. Sich im Preissegment von 45 € im Monat so was warte ich denn, was dann so eine Aggregatoren Mitgliedschaft kosten sollte, damit es für mich okay ist, damit ich ein gutes Gefühl habe.

00:55:59: Benjamin Roth (USC) Und ich glaube, dass dann irgendwie vielleicht die falschen Leute zu mir in die Clubs kommen. Und da habe ich ja die die Wahl falsches gesagt habe. Die haben verschiedenste Mitgliedschaftsstufen und da kann ich mit denen sprechen, so, äh, wo möchte ich rein, wie weit darf nicht runtergehen. Damit kann ich auch steuern, wie viele Leute eigentlich kommen. Sie haben, welche Leute ich mich positioniere.

00:56:20: Benjamin Roth (USC) Umso kleiner wird natürlich der Kreis. Das ist ganz normal, weil weil es einfach teurer auch wird. Aber so habe ich auch Steuerungsmöglichkeiten, um den und den Traffic zu kontrollieren.

00:56:30: Fabian Menzel (XtraFit) Für manche ist auch ein super Stab Basis, um es auch wirklich als als Leadgenerator ein stückweit zu nutzen, dass man sagt okay, ich habe hier einfach am Studio. Als Studiobetreiber hast du Anfang Verluste erst mal massive Anfangsverlust, Wenn eine neue Studio aufmacht, dann sind die Fixkosten da, aber die Umsätze noch nicht da, dann kann Aggregatoren Umsätze auch. Kann man ja temporär erst mal machen.

00:56:52: Fabian Menzel (XtraFit) Sind natürlich eine super Starthilfe, gar keine Frage, oder? Ihr kriegt mit Sicherheit auch Nutzer rein, die sagen Mach ich mache vielleicht nur ein oder zweimal die Woche. Das wäre schon viel. Oder einmal die Woche, ein, zweimal im Monat nur Fitness. Und dann lohnt es sich für diese Person auch gar nicht, eine direkte Mitgliedschaft zu machen. Absolut. Weil sie dann doch noch Schwimmen, regelmäßig geht oder Bouldern oder verschiedene andere.

00:57:16: Fabian Menzel (XtraFit) Facility von euch auf sucht Und dann kann das natürlich Sinn machen. Und da Nutzer zu finden, der dann zwei drei mal den Check in macht bei dem Betreiber, wo man dann ein Teil Umsatz generiert, den man sonst nie bekommt, weil die Person wahrscheinlich auch nie einen direkten direkte Mitgliedschaft dann eingehen würde.

00:57:34: Benjamin Roth (USC) Bei dir ist tatsächlich eine große Zielgruppe. Ist genau so, dass ich was ich habe Klettern als Hauptsport. Aber ja, jeder weiß das eigentlich Yoga zum Stretching danach Fitness für den Muskelaufbau hilfreich wäre. Ich würde mir aber nicht jetzt eine Mitgliedschaft noch on top holen, weil mein Budget vielleicht einfach nicht hergibt oder weil ich mich nicht irgendwo binden möchte.

00:57:54: Benjamin Roth (USC) Aber zweimal. Das ist auch.

00:57:56: Fabian Menzel (XtraFit) Viel zu Triathlon. Sport ist das viel. Die gehen halt regelmäßig schwimmen, dann gehen die draußen laufen, aber Krafttraining ist relevant, wichtig auch in dem Spektrum. Und dann brauch ich einen Job oder eine Jim Infrastruktur.

00:58:09: Janosch Marx (Host) So definitiv. Ich finde also, ich werde auch viele Gespräche zu dem Thema auch mit kleinen, aber auch mit großen, die halt auch gezielt halt dann oft Aggregatoren Menschen die kommen sagen okay, die wollen es umwandeln Mitglieder Klar gibt es auch sicher ein paar Abwanderung, die sagen hey cool und Kirchen über Aggregator rein. Ich glaube aber, dass diese Effekte, das muss man einfach beobachten und für sich selber vor allem entscheiden okay, passt das zu mir?

00:58:35: Janosch Marx (Host) Passt. Welchen Mehrwert habe ich daraus? Oder dann auch überlegen, welchen Mehrwert möchte ich haben? Und den entsprechen sich zu positionieren?

00:58:45: Benjamin Roth (USC) Ähm, das ist kurz was zu sagen.

00:58:47: Janosch Marx (Host) Du darfst das zu allem. Deswegen sehe ich sag was.

00:58:51: Janosch Marx (Host) Ich wollte schon ich wollte.

00:58:53: Benjamin Roth (USC) Weil weil du gerade zu Leadgenerierung angesprochen hast und die dann also ich glaube, da muss man schon noch mal ganz kurz transparent sagen. Wenn ich als Mitarbeiter eine Mitgliedschaft bezuschusst bekomme vom vom Arbeitgeber und der, der bezahlt die Hälfte, ist es die Mühe aus meiner Sicht nicht wert, ja dann dann die Mitglieder da anzusprechen und denen zu sagen Hey, schließt doch bei mir jetzt einen Vertrag ab, es macht ökonomisch überhaupt keinen Sinn, wird über das Mitglied.

00:59:21: Benjamin Roth (USC) Was aber total Sinn macht ist das sind Leute, die geben jetzt auf einmal weniger aus für Fitness als sie vielleicht bereit wären zu zahlen. Und diese Leute, die sind offen für Personal Training, die sind offen für Zusatzangebote in den Clubs. Das heißt das, das ist aus meiner Sicht der der Riesen Hebeln. Das ist natürlich auch nicht Umsatz Verkaufe genau.

00:59:41: Benjamin Roth (USC) Zusatz Aber das ist natürlich auch nicht für jede Studio Infrastruktur genau der der heilige Gral, weil das ist personalintensiv. Ich muss überhaupt erst mal die passenden Zusatzangebote haben, Ich muss an die Leute rankommen. Dennoch es gibt viele Betreiber, die das für sich erkannt haben und die das nutzen und die da tatsächlich die Zusatzverkäufe entsprechend haben. Es kann auch mal sage sein, das gibt es wirklich ganz verschiedene Modelle.

01:00:03: Benjamin Roth (USC) Wir versuchen das tatsächlich in der Zukunft auch technisch zu vereinfachen, damit die Angebote direkt auch beim Check in den Mitgliedern ausgespielt werden. Aber das ist aus meiner Sicht so die große Möglichkeit, wirklich den sage ich mal, den Warenkorb mit diesen Mitgliedern zu vergrößern.

01:00:18: Janosch Marx (Host) Ich möchte dir danken, Benjamin, weil das die perfekte Brücke zu unserem nächsten Thema geschlagen. Tobi und BTC Und bei B2B gebe ich dir total recht. Da gibt es eben das Thema, das wird subventioniert vom Arbeitgeber und dann wäre Zusatzverkäufe eine Option. Bei BTC ist es ja so, dass der Endverbraucher quasi das selber bezahlt in bar, ich bei Urban Sports Club und dann aber eine Auswahl hat und da kann man schon, also das vor allem das Thema, das Fabian hatte dieses Thema Pricing also macht mein Preis im Vergleich zu dem Preis, den wir haben spottete macht er Sinn.

01:00:52: Janosch Marx (Host) Da muss man einmal durchrechnen. Das macht aber in vielen Fällen Sinn. Ähm, trotzdem vielleicht noch mal Benjamin aus seiner Sicht B2B, BTC.

01:01:02: Janosch Marx (Host) Aber.

01:01:03: Janosch Marx (Host) Grob aus deiner Sicht vor Nachteile. Und auch welcher Part ist jetzt bei euch der der größere oder wo mehr Fokus drauflegt? Oder sind das wir gleich gleich zu behandeln Bereichen?

01:01:16: Benjamin Roth (USC) Es sind nicht ganz gleich zu behandeln Bereiche also der Hobbybereich der wächst schon dort dynamischer. Wir sind wir sind etwa bei 55 % wie Tobi Mitglieder 45 % betrug Mitglieder. Wir hatten vorhin von den Trends, die gerade bei Arbeitgebern auch dafür sorgen, Sport zu subventionieren, Gesundheit in den Fokus zu bringen, was auch der Fall ist, wenn sich ein Arbeitgeber mal entschieden hat, diesen Benefit einzuführen.

01:01:41: Benjamin Roth (USC) Und wenn dann 30 40 % den Benefit nutzen, dann wird er nicht so schnell wieder weggenommen. Das heißt was so was wie der Retention angeht, ist es das Produkt. Auch da wird noch mal attraktiver, das wenn ich einmal einen Kunden überzeugt habe, was ja lange dauern kann, den Setz Zyklus bitte nicht unterschätzen. Dass man mit einem DAX Unternehmen so weit ist das, dass sie das machen.

01:02:06: Benjamin Roth (USC) Da vergehen Monate oder auch mal Jahre. Aber wenn sie sich dann dafür entschieden haben, dann binden sich ja auch eine Regel langfristig und das macht macht das Modell dann auch auf der Seite sehr attraktiv. Sie kennen die Betreiber selber. Es ist es auch ein Retention Game. Das heißt, ich muss wirklich dafür sorgen, dass meine Mitglieder happy sind, dass die lange dranbleiben an Spots bietet flexible, aber auch mittlerweile tatsächlich Laufzeiten an in dem Bereich.

01:02:36: Benjamin Roth (USC) Und auch hier haben wir am Anfang nicht gemacht. Wir haben nur die monatlichen Mitgliedschaften gehabt, aber wurden eigentlich vom Kunden, vom Markt da hingetrieben.

01:02:45: Janosch Marx (Host) Und dann gibt es.

01:02:46: Benjamin Roth (USC) Dann eben auch mal eine längerfristige Mitgliedschaft anzubieten. Machen wir wird wird auch gut angenommen aber uns immer die deutliche Mehrzahl nimmt Monatsverträge. Der Vertrag, der bei uns am meisten im Bereich verkauft wird, ist die Classic Mitgliedschaft Kostet 75 € im Monat und da kann ich mich ja schon mal als Betreiber auch dran orientieren. Also wenn meine Mitgliedschaft, sagen wir mal 40 € kostet, dann weiß ich, ist das schon ein gewisser Abstand zu der 75 € Mitgliedschaft von fünf Spots gehabt.

01:03:14: Benjamin Roth (USC) Das heißt, da werden nur Leute wirklich zu dieser flexibel Mitgliedschaft greifen, die wissen, ich werde verschiedene Studios nutzen. Ich kann mich vielleicht nur für einen Monat festlegen, weil es nicht auch nur einen Monat in der Stadt das macht. Es macht keinen Sinn für jemanden, der immer ins gleiche Studio geht und das sind auch nicht die Kunden, die wir haben.

01:03:33: Benjamin Roth (USC) Bzw sind das die Kunden, die als erstes dann auch von uns wieder gehen, weil sie natürlich auch merken, ich gehe immer ins gleiche Studio, ist es für mich wesentlich günstiger, dann dort eine Mitgliedschaft abzuschließen. Das heißt das Produkt ist gemacht für Menschen, die diese Vielfalt wollen, die Abwechslung brauchen und dementsprechend aber auch bereit sind, dafür mehr zu bezahlen.

01:03:56: Janosch Marx (Host) Fabian Du hast zwar noch nicht so viel Erfahrung, stell die Frage trotzdem. Magst du lieber die B2B Mitglieder, die reinkommen oder die Mitglieder oder habt ihr überhaupt schon?

01:04:08: Fabian Menzel (XtraFit) Also ich glaube da noch zum Markt Einordnung Es gibt ja die vier oder drei großen und wenn ihr sagt, glaube ich, die einzigen, die wirklich signifikant Anteil haben, also die anderen, haben sich immer schon auf Bitobi konzentriert, aber dank der auch die Dynamik scheinbar im Aggregatoren mag, dass das eigentlich das Wachstums Segment ist und das Potenzial ist. Also bei uns ist auch so, dass wir Bitussi für uns der erst mal ausschließen derzeit, weil wir sagen okay, das ist unser Kerngeschäft.

01:04:34: Janosch Marx (Host) Nicht.

01:04:34: Fabian Menzel (XtraFit) Kernkompetenz. Wir wie gesagt, nur welche haben wir im Portfolio und ihr seid noch technisch noch nicht so weit, dass ihr quasi den B2B Arm von Urban Sportclub innerhalb von Wellpappe irgendwie einführen könnt. Da wohl dran. Aber das ist noch nicht der Fangen, obwohl es schon irgendwo eine eine Firma ist. Aber genau weil habe ist rein B2B und deswegen haben wir uns jetzt erst mal auch dafür entschieden und glauben auch, dass sagen wir mal als mittelgroße Fitnessstudio Kette.

01:05:05: Fabian Menzel (XtraFit) Wir haben ja jetzt 20 Studios, über 100.000 Mitglieder. Da noch mal einen eigenen Firmen Fitnessvertrieb aufzubauen, das ist wirklich, wirklich ein Stück arbeiten, das darf man glaube ich, auch nicht unterschätzen. Und du hast es ja gerade schon mal angesprochen, dass wenn ihr in Kontakt geht mit einem DAX Unternehmen, also das ist glaube ich schon ein dickes Brett, was man da bohren muss und fairerweise, vielleicht hätten wir irgendwo in Köln eine Chance, wo wir da einen guten, guten, gute Präsenz in der Stadt haben.

01:05:32: Fabian Menzel (XtraFit) Aber selbst da hätten, wenn wir da anklopfen würden, ganz schwere Karten, überhaupt an die relevanten Stellen zu kommen und dann auch mit unserem Angebot zu überzeugen. Also, und dann die ganzen Rechts, Terms etc. in Rahmenverträge zu gießen. Also da müsste ich schon eine Fachabteilung für haben, dann letztendlich die ich dann aufbauen muss, bezahlen muss und dann musst du dir natürlich die kaufmännische Frage stellen Make it or also.

01:05:57: Fabian Menzel (XtraFit) Also ob man es dann sich einkauft über die Aggregatoren, Micro ob bei oder ob man selber macht. Und da ist unser Weg als in unserer Größenordnung definitiv der richtige Weg. Das auszulagern an die Aggregatoren. Insofern bitte, bitte sehr Nein.

01:06:13: Benjamin Roth (USC) Um das zu ergänzen Du kannst bei uns was ja auch jederzeit als Studio zum Beispiel wählen und du kannst ja sagen, ich nehme nur die Mitglieder. Es gibt sogar, ich nehme nur sie Mitglieder auf. Das gibt es. Es gibt ja noch den einen oder anderen Betreiber, der sagt ich habe mein eigenes fünf Fitness Modell vielleicht nicht. Auch das ist aber.

01:06:29: Fabian Menzel (XtraFit) Die Ausnahme.

01:06:30: Benjamin Roth (USC) Und das sind keine Ketten.

01:06:33: Janosch Marx (Host) Liegt doch eine Kette. Okay, aber das sind einmal die, ja.

01:06:39: Benjamin Roth (USC) Die sagen hier ich, ich habe mit den zwei Unternehmen vor Ort habe ich meine Verträge, aber bitte Sie da, dann nehme ich gerne die zusätzliche Kundschaft mit. Also ich habe diese Flexibilität und es ist jedem frei, das das zu steuern. Entweder über die Mitgliedschaften, über die Premiumteams, wie wir sie nennen, also dass ich da ein bisschen Einfluss darauf nehmen, wie viele Leute kommen sollen oder ob ich biete, ob und wie du sie unterscheide.

01:07:02: Janosch Marx (Host) Sehr spannend. Dankeschön. Ich möchte mal ein bisschen nach vorne in Zukunft schauen. Wird es in fünf oder zehn Jahren noch Studios geben ohne Aggregatoren von oben? Bei Fabian haben?

01:07:13: Fabian Menzel (XtraFit) Ja, wird es glaube ich noch geben. Definitiv. Also es wird natürlich weiterhin das Muster erkennbar sein, was wir jetzt schon haben. Also die Durchdringung bei den Ketten mit 80 %. Wenn wir jetzt mal die die Top Ten der Fitnessstudio Ketten uns auch anschauen, dann ist abgesehen von ings nach meinem Verständnis und von der fixen meiner Gruppe sind alle schon irgendwo in einer Partnerschaft mit Aggregatoren.

01:07:35: Fabian Menzel (XtraFit) Entweder haben sie alle ungebordet oder nur einzelne Anbieter. Also die ask Group hat zum Beispiel eine Exklusivität mit welche Live für Group hat eine sehr starke Partnerschaft mit Peers und da muss halt jeder gucken, wie er damit umgeht. Aber ich glaube schon, dass der eine oder andere noch ein noch sagt nehmen möchte ich nicht, brauche ich nicht, weil er sich ein stückweit vielleicht leisten kann oder es kategorisch ausschließt aus aus höchst individuellen Gründen.

01:08:05: Fabian Menzel (XtraFit) Es gibt auch Fitness Studio Betreiber, die haben einfach so volle Studios, da noch mal on top was draufzulegen Plan muss sich jeder dann Genau, du verprellt sie ja ein Stück weit auch deine eigenen Mitglieder, weil irgendwie spricht sich das ja schon auch rum. Warum sind jetzt auf einmal zehn 20 % mehr Nutzer in den Studios? Das merkst du schon.

01:08:25: Fabian Menzel (XtraFit) Also merken wir auch und da haben wir natürlich Studios, wo wir es natürlich überhaupt nicht bräuchten und bei manchen Studios gerade, die vielleicht auch ein bisschen jünger sind, da mehr, da ist es schon verträglich. So, insofern glaube ich schon, dass es in fünf Jahren auch noch im Markt einzelne Player gibt, die sagt Nein zu Alligatoren und Co. Das gab schon werden okay.

01:08:46: Benjamin Roth (USC) Guter Punkt, dass ich auch einzelne Studio. Wenn ich zehn Studios habe, kann ich auch sagen, ich nehme nur acht rein, weil zwei sind eh klar, weil sie dezent sind. Absolut. Ich bin wenn bei Frage eins Aussage Es wird auch in der Zukunft noch Anbieter geben, die sagen ich hab, ich habe ein Konzept vielleicht, mit dem ich ganz alleine unterwegs sein will.

01:09:04: Benjamin Roth (USC) Ich will nicht diesen zusätzlichen Kunden Strom haben. Das wird es geben. Es werden weniger. Ich glaube also, wenn ich mir das anschaue, so Jahr für Jahr, wird die Anzahl der Studios, die mit uns zusammenarbeiten, größer und zwar deutlich größer. Ist jetzt glaube ich mit wir zusammen bei 16.000 in Deutschland. Wir haben ambitionierte Wachstumsziele und das ist dann eher eine Frage, der wir wie viele Vertriebler wir haben als als das jetzt, da die Studios irgendwie alle einem die Tür zumachen.

01:09:34: Janosch Marx (Host) Bei 16.000 dann aber aber das ist.

01:09:38: Benjamin Roth (USC) Unsere Definition von.

01:09:39: Janosch Marx (Host) Du hast jetzt die 9000 Fitnessstudios deiner dafür Eckdaten Studie wieder im Kopf. Das funktioniert nicht mit den das ist ja dann.

01:09:49: Janosch Marx (Host) Germany auch die Schwimmbäder und die Bowl.

01:09:52: Janosch Marx (Host) Nicht mehr. In allem ist das mit reinkommen Genau da.

01:09:58: Janosch Marx (Host) Haben wir ja auch eine, ich sage mal dasselbe Fabian, der vorhin schon gesagt, aber bei einer Größe, ich sage mal wie Fabian mit mit 20 Clubs, da macht es Sinn, weil dieses Firmen Fitness einfach viel zu mächtig ist, um das flächendeckend zu machen. Wie siehst du das, wenn wir jetzt immer größere Player kriegen, also inklusive Kopf, vielleicht für Club viel Basic für das Jetzt weiß man noch nicht genau, was die mit clever fit machen, aber das wird ja auch ein großes Konstrukt Hast du da oder macht ihr euch da Gedanken, ob die mal selber auf die Idee kommen Nee, wir machen jetzt was eigenes oder sagst nein da, da haben die Aggregatoren schon so viel

01:10:37: Janosch Marx (Host) Vorsprung. Was diese Connections zu den Arbeitgebern angeht, das wird schwierig aufzuholen, wenn eine große Kette ich sage mal, wenn jetzt mal jemand in Richtung vierstelliger Anzahl kommen würde und sagt Nö, ich mache das jetzt selber, ich brauche da keinen Partner mehr.

01:10:55: Benjamin Roth (USC) Das sehen wir tatsächlich nicht als Risiko für uns, weil und Fabian hat es auch gerade schon angesprochen, also diese flächendeckende Abdeckung, die ich wirklich brauche, damit es für Arbeitgeber wirklich attraktiv ist, damit sie so ungefähr jedem aus der Belegschaft ein Angebot machen können für diesen Benefit. Die die die. Die kann eigentlich kein Einzelanbieter anbieten, denn am Ende wird auch wenn selbst ein Anbieter jetzt 1000 Standorte hätte, dann würde er höchstwahrscheinlich 1000 mal das gleiche Konzept auch anbieten.

01:11:24: Benjamin Roth (USC) Und wir haben es ja gerade davon gehabt. Die Leute, die aber schwimmen wollen, Yoga machen, Outdoor Workouts, die werden alle dann nicht abgeholt. Die habe ich aber alle in meiner Belegschaft. Das heißt, ich brauche da diese große Vielfalt. Und diese Vielfalt abzubilden macht eigentlich für einen Betreiber keinen Sinn, weil es so divers ist, dass ich das. Ich meine aber auch ich wäre lost in Space, weil ich mich nicht konzentrieren kann auf ein einzelnes Modell und das dann wirklich gut exekutieren kann, sondern mal mal mache, was ich dann Die, die noch ein Schwimmbad auf die Beine stellen, macht, macht keinen Sinn.

01:11:56: Benjamin Roth (USC) Deswegen glaube ich nicht, dass fünf Fitness auf einmal dann von von einem von der großen Kette irgendwie abgelöst wird. Also das ist aus meiner Sicht ist da unser Modell schon.

01:12:06: Janosch Marx (Host) Jetzt robust.

01:12:07: Benjamin Roth (USC) Hier zu bleiben und diese Konsolidierung, ich meine die dies jetzt auch keine Überraschung, die die haben wir natürlich auch in anderen Märkten ja schon lange gesehen. Der Fitnessmarkt war da eher jetzt würde ich sagen eher ein bisschen später dran.

01:12:19: Janosch Marx (Host) Ähm.

01:12:21: Benjamin Roth (USC) Ja, also sind.

01:12:22: Fabian Menzel (XtraFit) Es eher andersherum, dass ich glaube, dass diese Konsolidierung euch sogar gut getan hat. In dem Sinne, dass natürlich, wenn wir jetzt uns auch noch mal die Top Ten irgendwie vor Augen rufen und dann so die größten vier Ketten sind ja Chiko eins, dann haben wir fertig. Gramm zwei, dann haben wir mit Sicherheit jetzt würde er jetzt im Augenblick rauskommen, LFG und all inclusive.

01:12:45: Fabian Menzel (XtraFit) Das sind so die vier großen, auch eigenbetriebenen Fitnessstudio Betreiber. Und davon machen ja drei nur mit. Und Felix sind die einzigen, die da jetzt nicht mitmachen. Und ein Stück weit haben die ja auch den Markt auch ein bisschen geebnet. Also in dem Sinne, dass sie ihre Studios mit aufgemacht haben und teilweise exklusiv jetzt erst die zum Beispiel mit Wellpappe.

01:13:05: Fabian Menzel (XtraFit) Aber trotzdem haben sie sich erst mal den Aggregatoren geöffnet. Wenn wir jetzt parallel in anderen Märkten auch vielleicht mal aufmachen und mit Sicherheit auch interessant In den Niederlanden ist es ja so strukturiert das Beste für die klare Nummer eins ist und dann kommt Sport City auch eine klare Nummer zwei, wenn man sich da unterhält, dann Da spielen Aggregatoren bei weitem noch nicht die Rolle.

01:13:26: Fabian Menzel (XtraFit) Wie das jetzt bei uns ist. So gibt aber auch das absolute Extrembeispiel in Polen, also mit Benefit Systems. Also da, das ist schon mal noch mal eine Evolutionsstufe oder Beziehungsweise zwei Evolutionsstufen drüber. Da ist es so, dass ich glaube, die haben klassisch als Aggregator angefangen, Dann haben sie teilweise auch mal Studios und kleine Ketten dazu gekauft. Und mittlerweile ist es sowohl im klassischen stationären Bereich der die Nummer eins Benefit Systems im polnischen Markt und aber auch übergreifend mit ihrem Aggregatoren Modell.

01:13:57: Fabian Menzel (XtraFit) Das sind so eine Kennzahl, die habe ich jetzt nicht direkt verifizieren können, aber laut Gerüchten oder zumindest laut berichten, dass 2/3 aller Mitglieder in Polen über Aggregatoren kommen.

01:14:09: Janosch Marx (Host) Ich war ja gerade in Warschau.

01:14:10: Janosch Marx (Host) Ja, du hast gar keine Chance.

01:14:14: Fabian Menzel (XtraFit) Ohne die Aggregatoren im polnischen Markt. Ich habe, da gab es auch der eine oder andere Expansionsversuch deutscher Fitnessketten, die es mal versucht haben rüber zu wagen. Da gibt es jetzt keine mehr. Großartig. Das hat ja auch seine Gründe.

01:14:25: Janosch Marx (Host) Genau das noch mal die Gesetzgeber. Also kleiner Exkurs Also das die Gesetzgebung ist noch mal anders der der Arbeitgeber muss 100 Knirsche Zloty, also 40 € muss er ausgeben, wenn er mehr als 20 Mitarbeiter, andere Festangestellte.

01:14:41: Janosch Marx (Host) Deswegen wird auch viel so.

01:14:43: Janosch Marx (Host) Freiberuflich angestellt, weil sie sagen, da kommt so viele Hürden. Aber er muss das auf jeden Fall ausgeben. Es kann optional wie in Deutschland und dann kann man Benefit systems und hat gesagt so eh gibt es, die hat dann tolles Angebot und und so wurde das halt noch mal staatlich forciert und dann kam Benefit halt drauf, hat gesagt, warum gehen wir aus den Clubs, während es uns ja selber gehen?

01:15:04: Janosch Marx (Host) Wir machen eigene Clubs. Es gibt mittlerweile noch einen zweiten Aggregator, privat ein privater, der kommt aus dem Medical Bereich. Der Cato Medical war genau und die polnische Regierung hat gesagt Guck mal, wie doof ist. Wir machen eigentlich einen staatlichen Apparat, weil das Geld, das wir raus können, dann so selber geben, wo Polizeibeamten Post ist noch staatlich in Polen, wo sie sagen das gehen wir uns wieder selber zurück.

01:15:28: Janosch Marx (Host) Was aber im Prinzip das gleiche Benefit Sie sind aber richtig in den Urban Städten. Erste keine Chance haben. Wie gesagt, du brauchst ein Aggregator in Polen. In ländlichen Bereichen ist das ein bisschen anders, aber wie gesagt, also.

01:15:41: Fabian Menzel (XtraFit) Es hat schon einen ganz anderen Impact, ganz Polen und ich glaube, da sind wir dem holländischen Markt nach wie vor ein bisschen näher, auch wenn wir weiter sind durch die Durchdringung, weil einfach wie gesagt, die großen Player auch ihre Studios schon geöffnet haben, im Großteil als der polnische Markt, also das. Ja, da sehe ich auch nicht den deutschen Markt fairerweise.

01:15:58: Benjamin Roth (USC) Da und da muss ich auf jeden Fall noch mal einhaken, weil du gerade gesagt hast Evolutionsstufen, das. Das sehe ich tatsächlich nicht, dass es Evolutionsstufen sind, dass dann auf einmal morgen dann 2/3 der Mitglieder von den.

01:16:09: Fabian Menzel (XtraFit) Die Gefahr sehe ich auch nicht in Deutschland.

01:16:11: Benjamin Roth (USC) Das ist in Polen einfach die Gesetzeslage. Erst Arbeitgeber gezwungen im Business Gesundheit und Sport zu fördern und dieses Budget einfach da ist das das hat zu der Lage geführt, wie sie dort ist, aber das ist nicht das Modell, was wir sonst jetzt auch auch mit gleich mal global sehen, dass das das das diese Reise einnimmt. Also wir werden keine Studios betreiben, das kann ich nur sein.

01:16:32: Benjamin Roth (USC) Okay, das.

01:16:32: Janosch Marx (Host) War die eine Frage. Die andere Frage ist soll der DSV aufhören, die Regierung.

01:16:35: Janosch Marx (Host) Aufzufordern, nicht zu fördern.

01:16:37: Janosch Marx (Host) Weil dann würde das ja potenziell eintreten.

01:16:40: Janosch Marx (Host) Für Aggregatoren, Also wäre es ja super, er sei eher aus der Betreiberperspektive. Ja, na ja, so ist es wohl.

01:16:47: Janosch Marx (Host) Wird weitermachen oder Germany aktive aber ich wie gesagt anderer Markt andere Gegebenheiten. Ich glaube Polen jetzt als Schreckgespenst zu nehmen. Ich glaube das ja ein bisschen Äpfel mit Birnen vergleichen. Benjamin hast du einen Wunsch an die Branche, an die Betreiber, an die Partner, an was du gerne anders hättest?

01:17:11: Benjamin Roth (USC) Also was ich gerne anders hätte? Oder sagen wir es mal so was ich mir einfach wünsche für uns alle, ist wirklich dieses Besinnen auf unseren Zweck, auf unseren Partners, dass wir alle gemeinsam mehr Menschen aktivieren wollen, motivieren wollen, ein gesünderes, ein sportliches Leben zu führen. Und dass wir eben versuchen, eher auch Strategien zu finden, wir gemeinsam an einem Strang ziehen und nicht versuchen, wie es damals vielleicht bei den Discountern war, als die auf den Markt kam, wie es dann war, als die Agenturen auf den Markt kamen, immer nur Zäune aufzubauen, sondern eher zu gucken okay, wie kann ich so ein Momentum jetzt nutzen, wie können wir gemeinsam dann mehr Menschen aktivieren?

01:17:43: Benjamin Roth (USC) Und damit kommen wir auch wieder auf unsere Aktivierungsquoten in Deutschland bei. Unser Ziel muss es ja sein, möglichst viele Menschen in die Studios zu bringen. Und zwar nicht nur, weil wir irgendwie hier an einen kommerziellen Geldbeutel irgendwie denken, sondern weil wir auch alle fest davon überzeugt sind, hoffe ich doch, dass das den Impact hat. Auf unsere, auf unsere Gesundheit, auf die, auf unsere Gesellschaft, unsere Krankenhauskosten hoffentlich endlich auch wieder runter bringen wird.

01:18:07: Benjamin Roth (USC) Und dass wir da wirklich eher gemeinsam den Fahrtwind nutzen und nicht uns versuchen hier im Kleinklein zu zu bekriegen, sondern wirklich die gemeinsame Vision prägen.

01:18:17: Janosch Marx (Host) Was dein Wunsch.

01:18:19: Fabian Menzel (XtraFit) An die Aggregatoren.

01:18:20: Janosch Marx (Host) An die Branche, dass dir das würde was wünschen.

01:18:23: Fabian Menzel (XtraFit) Ich wünsche mir, dass wenn die sich dafür einsetzt, dass wenn es noch mal zu Namensänderungen kommt.

01:18:29: Janosch Marx (Host) Jamba es nicht also diese dieser Name immer wir Also es ist egal mit wem ich über die Themen spreche, dass das es irgendwie nie sicher sein lässt. Die Hose egal. Ja, also das passt so, weil absurde und quasi.

01:18:44: Fabian Menzel (XtraFit) Tränen zu Welt passt. All das ist.

01:18:47: Janosch Marx (Host) Wahr, weil es der Qualitätszug war. Auf Englisch.

01:18:51: Fabian Menzel (XtraFit) Wie es zusammengekommen ist, weiß ich nicht, aber man hat schon den Knoten irgendwie im Kopf oder in der Zunge. Und wenn er da.

01:18:56: Janosch Marx (Host) Einfluss hätte, ist jetzt durch eure Fusion da, würde wünschen, dass da vielleicht noch mal eine Veränderung stattfindet. Also bitte immer mehr Marketing. Ja, aber du hast einer Wünschen gefragt, Also da würde ich ja ganz gut.

01:19:13: Benjamin Roth (USC) Also sollte auf jeden Fall auch mal für für Belustigung bei uns in wie viele Verwechslungen da tatsächlich stattfindet.

01:19:19: Janosch Marx (Host) Wie viele Websites gibt. Ähm.

01:19:21: Janosch Marx (Host) Ich wünsche mir jetzt nicht ich sag doch, ich wünsch mir gleich noch was. Ich möchte aber erst mal Danke sagen. Also richtig geil, dass ihr gekommen seid. Ich glaube, das war eine coole Folge. Ich wünsche mir, dass noch da draußen. Ich bin immer dafür, mehr Transparenz, auch mehr Kritik, auch mehr Nachdenken, reflektieren zu machen. Deswegen neben den Podcast mit Überlegt mal wirklich für euch was kann man selber anders machen, was kann man was betrachten?

01:19:44: Janosch Marx (Host) Und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr bei der Studie noch mehr Zahlen in Hinblick Aggregatoren bekommen, noch mehr Transparenz und noch bessere Definition hinbekommen. In diesem Sinne wenn euch der Podcast gefallen hat, schreibt uns gerne, gibt uns ein paar Sterne, fünf wären toll, schreibt mir eine Mail an Podcast Fitness Management und wenn wir mehr Formate wie dieses heute machen sollen, mache ich das so.

Über diesen Podcast

Fitness im Ohr ist der Podcast für alle, die die Fitness- und Gesundheitsbranche bewegen wollen. Der Original-Podcast des Fachverlags fitness MANAGEMENT bringt dir inspirierende Gespräche mit Unternehmern und Experten der Branche. Ob Trends, Zahlen oder Hintergrundinfos – hier bekommst du wertvolle Impulse, praxisnahes Wissen und frische Perspektiven, die dich und dein Business nach vorne bringen.

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