00:00:01: Janosch Marx (Host) So, jetzt willkommen zu einer neuen Folge Fitness more. Diesmal nicht aus Hamburg, sondern aus dem schönen Düsseldorf, meiner zweite Wahlheimat, in der ich lebe. Und wir haben heute ein sehr, sehr interessantes Thema für alle da draußen. Nämlich wollen wir über diese Studie sprechen. Alle, die es jetzt nicht sehen mit Bild, sondern nur hören, das ist die Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026.
00:00:25: Janosch Marx (Host) Das ist eine Koproduktion zwischen dem DSV. Die Leut und der DHV BG. Und wie immer möchte ich nicht alleine über die Studie sprechen, sondern hab mir zwei großartige Gäste eingeladen, Nämlich zum einen den Ralf Capellan und zum anderen meinen ehemaligen Chef, den Stefan Ludwig von Die Leut. Ich mich sehr. Als sie heute gekommen seid. Herzlich willkommen, ihr beiden.
00:00:49: Ralf Capelan (Gast1) Hallo zusammen.
00:00:50: Janosch Marx (Host) Hallo. Eine Runde. Genau. Ralf, Fangen wir mal bei dir an! Vielleicht magst ich noch mal ganz kurz vorstellen Für die Hörer, die heute neu dabei sind.
00:00:59: Ralf Capelan (Gast1) Dass ihr gar nicht mal relativ kurz schon fast 40 Jahre dabei schrickt man mal die Jahreszahl hört. Angefangen als Bankkaufmann habe ich zunächst mal ich finde es recht früh eigentlich, die mir Ende der 80er Jahre schon, obwohl dann hinterher als Trainer erst gearbeitet hat. Die Trainer, die kennengelernt in die Unternehmensberatung eingestiegen, habe ein BWL Studium gemacht, parallel dazu und bin dann hinterher zur Hochschule bis Akademie, habe dann zu Center arbeiten dürfen.
00:01:27: Ralf Capelan (Gast1) War der erste Sachverständige in Deutschland für Sachverständiger für Unternehmensbewertungen, der schon sehr viele Facetten kennengelernt.
00:01:36: Janosch Marx (Host) Sehr schön. Und dieses Vorbild?
00:01:38: Ralf Capelan (Gast1) Ja, genau. Und einzelne Funktionen vergisst man ja wieder. Absolut.
00:01:45: Janosch Marx (Host) Über Stefan kommen wir zu dir. Wir kennen uns tatsächlich seit 2010 über Niels Kronauer. Da habe ich auch zum Ersten Mal Kontakt mit der Studie gehabt. Und 2011 habe ich dann noch nicht in diesem Büro, aber im anderen Büro in Düsseldorf arbeiten dürfen. Stelle dich vielleicht auch mal gerne kurz vor.
00:02:01: Stefan Ludwig (Gast2) Sehr gerne. Mein Name Stefan Ludwig. Ich bin Partner bei Deloitte. Seit 30 Jahren habe ich das Vergnügen, in der Sport und Fitness Branche tätig zu sein. Seit gut 25 Jahren intensiv auch in der Fitnessbranche. Das war auch die Zeit, in der ich bei Die Leut angefangen habe. 2002 und auch damals direkt mit Fitness Themen. Und 2010 haben wir uns dann kennengelernt über einen entsprechendes Praktikum bei uns bist du auch dann in die Arbeitswelt quasi eingetaucht und ich darf seit vielen Jahren auch die nicht nur die Beratungs Projekte in dieser Branche begleiten, sondern eben auch die Studien und Marktdaten, die wir gemeinsam seit vielen Jahren mit dem DSV erheben.
00:02:48: Stefan Ludwig (Gast2) Und es ist jedes Jahr immer wieder eine große Freude und eine sehr wichtige Erkenntnis auch für uns in unserer täglichen Arbeit.
00:02:56: Janosch Marx (Host) Ja, da haben wir noch viele Studien vor uns, so für alle da draußen. Noch mal über das, was wir heute sprechen. Wir sprechen über das Jahr 2025. Also der ein und 30. Dezember ist unser Stichtag. Alle Zahlen, die wir nennen, beziehen sich auf dieses Jahr. Einfach, dass man da einen Überblick hat Und am Ende wollen wir noch ein bisschen nach vorne schauen.
00:03:16: Janosch Marx (Host) Fünf Jahre 2030 und wie viele Mitglieder wir da hoffentlich haben werden und wie wir das hinkriegen. Ähm, genau. Ich will jetzt gar nicht groß auf die Zahlen eingehen. Also wir haben neue Rekordwerte erhalten. Das wird man aber jetzt im Laufe des Gesprächs erörtern. Und Ralf, ich möchte mal mit dir anfangen. Bist ja auch seit vielen Jahren bei der Eckdaten Studie mit involviert.
00:03:38: Janosch Marx (Host) Wenn du die Eckdaten zusammenfassen würdest, in einem Satz Wie geht es aktuell der deutschen Fitness Burschen?
00:03:44: Ralf Capelan (Gast1) Kann man ganz ganz klar sagen Sehr gut. Du hast gerade schon erwähnt, gab Rekordergebnisse bezogen auf die Mitgliederdaten und Mitgliederzahlen, Reaktionsquote, Umsatzzahlen auch die Anlagenzahlen ja gestiegen, daher sehr gut der Faktor Gesundheit. Der Faktor Gesundheit hat eine höhere Bedeutung in der Gesellschaft. Was sind die Zahlen? Nach oben spült. Aber hier müssen wir mal aufpassen, ob in der Branche insgesamt sehr gut geht.
00:04:09: Ralf Capelan (Gast1) Geht es nicht automatisch jedem Betreiber gut? Man muss halt die Hausaufgaben machen, logischerweise, um hinterher auch in den Markt erfolgreich zu sein.
00:04:16: Janosch Marx (Host) Also Flut hebt alle Boote, vorausgesetzt man hat ein Boot. Ja.
00:04:20: Ralf Capelan (Gast1) Und ein gutes Boot, was auch ein intaktes.
00:04:23: Janosch Marx (Host) Ja genau. Ähm, genau. Bei Mitgliedern haben wir ja die 12 Millionen geknackt dieses Jahr. Die 11,36, also fast 12,4 Millionen Mitglieder. Was ist aus deiner Sicht ein treibender Faktor hinter dieser Entwicklung?
00:04:41: Ralf Capelan (Gast1) Ich würde zwei treibende Faktoren nennen, aber erst mal, wie ich gerade schon erwähnt habe, der Faktor Gesundheit eine höhere Bedeutung nach Corona genommen. Dass den Menschen dieser Faktor wichtiger geworden ist, wo die Menschen auch bereit sind, mehr für zu tun, auch mehr Geld für auszugeben. Und der zweite Faktor ist für mich auch denn die Jugend. Wir sehen ein extrem starkes Wachstum in den Altersgruppen von 14 15 Jahren bis 29.
00:05:05: Ralf Capelan (Gast1) Dabei ist das Thema mit Sicherheit. Ich habe selber einen eigenen Sohn, der ist 18 Jahre alt und wir sind das Thema gutes Aussehen, guten Körper zu haben in der sozialen Welt Social Media Bereich. Ein sehr wichtiger Faktor ist, wo diese Kunden rein gespült werden. Aber auch ältere Menschen sowie ältere bewusst ab 30 Jahre müssen noch mehr für ihre Gesundheit tun, um fit zu sein.
00:05:28: Ralf Capelan (Gast1) Und hier so ein Zauberwort Liquid. Die Langlebigkeit, was sie ja gerne möchte.
00:05:33: Janosch Marx (Host) In aller Munde.
00:05:33: Ralf Capelan (Gast1) Gerade aller Munde auf jeden was ein weiterer mit sich einen Trend auch dabei oder ein weiterer Faktor, der die Zahlen nach oben spielt.
00:05:39: Janosch Marx (Host) Na ja super. Ähm Stefan, auch von dir gerne mal dein Blick auf die Branche und vor allem noch mit einem kleinen. Eine kleine Sonderfrage, weil ihr. Ihr schaut ja sehr datengetrieben auf die Branche, weil ja auch viele Du Diligence und Transaktionen du Diligence Projekte begleitet und Transaktionen. Und davon gibt es ja sehr viele. Gerade in den letzten Jahren und auch letztes Jahr sind ein paar große Transaktionen über den Markt gegangen und deswegen siehst du die Fitnessbranche in Deutschland eher als ein Wachstumsmarkt oder als ein Konsolidierungsmarkt?
00:06:15: Stefan Ludwig (Gast2) Nach unserer und auch nach meiner persönlichen Auffassung ist es nicht ein oder, sondern ein und. Und zwar ist es auch kein aktueller Trend, sondern ein sehr langfristiger Trend schon gewesen. Ich hatte vorhin bei der Einführung, kurz gesagt seit 25 Jahren, da ich mich auch mit der Fitnessbranche beschäftigen und genauso lange gibt es Wachstum und gibt es aber auch Konsolidierung.
00:06:39: Stefan Ludwig (Gast2) Also 2003 2005 waren schon die ersten größeren Private Equity Beteiligungsgesellschaften in dem Markt tätig und haben erste Zukäufe getätigt, größere Ketten gegründet und die dann auch mit einem Wachstum sowohl organisch, aber auch mit weiteren Tätigkeiten nach vorne getrieben. Und das sehen wir auch weiterhin. Du hast es angesprochen im letzten Jahr. Basic Fit übernimmt Clever Fit Fitness war im Markt aktiv.
00:07:11: Stefan Ludwig (Gast2) Die Life Fitness Group war am Markt aktiv mit Ketone. Also wir sehen auch weiterhin, wie Ralph auch schon sagte, ein gesundes, gutes Wachstum. Aber wir sehen auch eine Veränderung des Marktes stärker zu den Ketten, weniger eben im Einzelsegment, die in allen Bereichen, wenn man mal so die zehn Jahre vielleicht als als Korridor nimmt, sich deutlich verändert haben. Also wir haben weniger Anlagen im Einzelbereich, aber es ist immer noch der Bereich, der mit 44 % die meisten Anlagen stellt.
00:07:50: Stefan Ludwig (Gast2) Im Vergleich zu den Ketten, die 31 % der Anlagen gedreht hat sich mittlerweile sowohl bei den Mitgliedern als auch im Umsatz. Da sind die Ketten deutlich stärker, deutlich schneller auch im Wachstum als die Einzelbetreiber. Aber wir haben immer noch einen durchaus fragmentierten Markt in Deutschland.
00:08:11: Janosch Marx (Host) Wir sind noch nicht ganz in der Schweiz, ist ja noch mal ein Ticken weiter, aber auf einem guten Weg dahin. Ähm, ich habe es vorhin gesagt, wir haben bei knapp 12,4 Millionen Mitglieder, was 14,8 % Reaktionsquote entspricht. Machen wir mal 15 %. Wenn es ein bisschen einfacher. Ähm, würdest du sagen, dass Deutschland immer noch unterentwickelt ist im Vergleich zu anderen europäischen Nationen?
00:08:36: Janosch Marx (Host) Oder dass wir eher sagen würde Nee, Deutschland ist eigentlich schon relativ weit mit einer Marktdurchdringung von 15 %.
00:08:44: Stefan Ludwig (Gast2) Also wir bewegen uns im europäischen Vergleich so im oberen Mittelfeld, was die Penetrationsquote anbetrifft. Es gibt Länder, die haben noch deutlich höhere. Immer unter der Annahme, dass man die kommerziell betriebenen Fitnessstudios gemäß unserer Definition auch hier in Deutschland heranzieht. Dann hat man in Skandinavien, in den Niederlanden oder in Großbritannien Penetrationsquoten, die Richtung 20 oder sogar über 20 % liegen sehr stark ausgeprägt, natürlich auch im urbanen Raum, also in den in den größeren Städten.
00:09:19: Stefan Ludwig (Gast2) Wir haben aber auch weiterhin Länder in Europa, die unter 10 % liegen. Hat Deutschland weiteres Potenzial? Man kann die Zahlen nicht immer eins zu eins vergleichen, weil jeder Markt auch besonders ist. Wir haben hier in Deutschland beispielsweise eine sehr ausgeprägte Kultur, was Vereine anbetrifft, die übrigens auch teilweise Fitnessstudios betreiben oder Fitnessangebote in den Markt bringen, an ihre Mitglieder, die jetzt hier nicht im Einzelnen berücksichtigt sind.
00:09:51: Stefan Ludwig (Gast2) Also nach unserer Auffassung gibt es auf jeden Fall noch weiteres Wachstumspotenzial, auch da, wenn man wieder den Vergleich nimmt. In Skandinavien oder Niederlande sind die großen Ketten Betreiber teilweise nur mit 20 bis 30 % ihrer Anlagen. Zum Beispiel in den Top zehn größten Städten vertreten. Die restlichen 70 80 % sind in kleineren oder mittelgroßen Städten dann auch wieder. Das haben wir hier noch nicht ganz so, da war das Wachstum der großen Ketten Betreiber natürlich immer in den, ähm, in den Großstädten, in den größeren Ballungsräumen, weil klar, dann hat man entsprechendes Einzugsgebiet um auch schnelles Wachstum generieren zu können.
00:10:33: Stefan Ludwig (Gast2) Aber es gibt definitiv noch Whitesboards oder Marktpotenzial und ein Phänomen, was wir auch seit 25 Jahren in der Fitnessbranche sehen, ist Nachfrage. Nachfrage folgt dem Angebot, also da, wo gutes Angebot im Fitnessbereich ist, da gibt es auch dann entsprechende Nachfrage bei den Leuten. Und wir kommen jetzt wahrscheinlich im Laufe des Gesprächs auf andere Aspekte, wie Aggregatoren. Thema. Aber da warte ich mal jetzt auf die Frage.
00:11:04: Janosch Marx (Host) Hört man noch er gerade Nachfrage Wir haben unseren Sitz in Hamburg Harburg, also das im Süden und da sind halt alle Großen vertreten. Das sind schon Vitrinen, Fit Wohn Fitness, Viersen, Fitnessloft. Also jetzt mehrere Fitness. Was Aufkäufe stattgefunden haben und das ist auch wurde die längste, da ist einer neben dem anderen, aber funktioniert da trotzdem irgendwie offensichtlich.
00:11:27: Stefan Ludwig (Gast2) Also auch bei bei den großen Betreibern wird natürlich immer wieder auf das Portfolio geschaut. Also die wollen nicht nur in Summe wachsen, sondern die schauen auch auf die einzelnen Anlagen. Und auch da haben wir in der Vergangenheit gesehen, dass man sich von Anlagen trennt oder diese stilllegt, wenn sie eben nicht profitabel bewirtschaftet werden können, also offensichtlich funktioniert. Und wahrscheinlich gibt es auch in Harburg noch den einen oder anderen Pop Store, den kleineren Einzelbetreiber, der auch definitiv seine Daseinsberechtigung hat.
00:12:00: Stefan Ludwig (Gast2) Aber er muss natürlich gucken, wie er im Konzert der Großen sich dann auch wiederum positioniert, was quasi seine Vorzüge dann auch im Vergleich zu einem Kettenbetreiber dann wiederum sind.
00:12:12: Janosch Marx (Host) Genau, wenn man kann man aber in Ketten bleiben. Also werden ja gesagt. Sowohl beim Umsatzanteil als auch beim Mitgliederanteil sind die Ketten weiter vorne. Wo siehst du die oder den? Den Treiber dieser Entwicklung ist es, weil die Ketten einfach Skaleneffekte nutzen, die ein kleiner nicht kann. Es sind es Kostenstrukturen? Sind es andere Prozesse, die die Ketten vielleicht anders machen, Andere Geschäftsmodelle, auf die man sich fokussiert.
00:12:38: Janosch Marx (Host) Kannst du da so Eintreiber nennen oder sind?
00:12:40: Stefan Ludwig (Gast2) Es sind schon mehrere Treiber. Aber ein Faktor ist natürlich auch immer wieder die Größe der Anlage. Also gerade im Budget oder die vom Money Bereich werden größere Anlagen dann auch angeboten, die dann auch typischerweise mit einem mit einem Verhältnis von Quadratmeter im Vergleich zu den Mitgliedern dann vielleicht auch stärker ausgereizt werden, als es in einem klassischen Einzelstudio dann auch möglicherweise der Fall ist.
00:13:12: Stefan Ludwig (Gast2) Grundsätzlich haben Sie natürlich entsprechende Vorteile, was Ressourcen anbetrifft, sowohl was Personalressourcen anbetrifft, was finanzielle Ressourcen anbetrifft, aber auch was vielleicht digitale Kompetenzen anbetrifft, um dann beispielsweise im Marketing, im digitalen Marketingbereich noch zielgenauer Vertrieb durchführen zu können und neue Mitglieder auch zu gewinnen. Weil das ist auch ein Phänomen der Fitnessbranche. Wir haben eine hohe Fluktuationsrate mit hohe Turnrate. Also es müssen immer wieder neue Mitglieder gewonnen werden, weil einfach bekanntermaßen auch immer wieder Mitglieder ausscheiden.
00:13:55: Janosch Marx (Host) Also ich glaube, das können wir gut verkaufen, Das haben wir hingekriegt. Der Stephan hat einen sehr schönen Begriff genannt den Namen Tapster, also die Einzelstudios. Ralf, wenn du jetzt über die Jahre das beobachtest und irgendwann war ja die Grenze, wo die Ketten auf einmal mehr Mitglieder hatten als die Einzelbetriebe. Trotz deutlich mehr Anlagen ist da perspektivisch Platz für die Popstars, also für die Einzelstudios.
00:14:21: Janosch Marx (Host) Oder sagst du, da wird noch was passieren?
00:14:23: Ralf Capelan (Gast1) Nein, definitiv Platz nimmt das in die Zahlen auch mal erwähnt, Gab auch in der Schweiz mal wieder die Kettenquote höher ist als hier in Deutschland. Aber ein bisschen getrieben über die beiden Hauptketten Betreiber in der Schweiz, im Migros und Coop, die beide aus dem Handelsbereich kommen. Die nun mal relativieren kann, aber die einzelnen ja, wie auf der von Ihnen schon gesagt hat, die Einzelbetreiber müssen halt schauen, wo können sie sich halt abgrenzen, wo können sie sich abgeben, wo sind Lücken Und es ist immer ein Thema, wir haben die ja auch.
00:14:52: Ralf Capelan (Gast1) Skaleneffekte haben wir auf jeden Fall bei den Ketten, die genutzt werden können, aber nicht in dem Maße im Handelsbereich, zum Beispiel im sbereich, haben wir ja heute wirklich die großen Konzerne. Ob den Lidl, Aldi, Edeka und Rewe oder dergleichen sind. Und da als Einzelbetreiber noch zu erfolgreich zu sein, ist fast unmöglich, weil ja der Einkauf, die Einkaufsmargen, die Einkaufspreise, die die generieren können, können die Kleinen gar nicht mithalten, obwohl sie finden es bereich sie diese Skaleneffekte nicht so groß, weil es immer Personal zum Beispiel und in der auch Konzepte umzusetzen.
00:15:24: Ralf Capelan (Gast1) Stephan wird auch sehen, die was sehen für wen das ein Hauptsegment expandiert worden ist. Von den meisten Discount Bereich Sie mal leicht umzusetzen ist leicht mit Standards zu versehen ist die Skaleneffekte leichter nutzbar, sind, wenn es um Betreuung geht. Betreuung ist kommen will uns Kompetenzen aufzubauen, entsprechend den Leuten halt den bei der Zielerreichung zu helfen. Da tun sich die Ketten halt auch immer schwer.
00:15:47: Ralf Capelan (Gast1) Es gibt wenige Kettenbetreiber und draußen im Markt im High End. Ich habe ihn vielleicht schon im neuen Bereich jetzt auch einige Ketten Betreiber, die mit Schwimmbad arbeiten, weil die die Finanzressourcen haben. Aber gerade in der Umsetzung, den kann man den Kunden bei den Zielerreichung sehr helfen. Sind ja im Kettenbereich schon weniger und da. In meinen Augen müssen sich die Einzelbetreiber, die auf uns halt wesentlich bessere Netzwerke vor Ort haben, die kennen ihre Kunden besser vor Ort, können mehr Dienstleistungen bieten, können mehr Service anbieten.
00:16:14: Ralf Capelan (Gast1) Da ist ein entscheidender Faktor meiner Ansicht nach, sich da im Standbein zu suchen und Lücken, Lücken zu finden im Markt und das eben mal auszuspielen, diesen USP und den immer entsprechend auszureizen.
00:16:25: Janosch Marx (Host) Ich glaube vor allem also, dass auch einfach eine ganz einfache Rechenaufgabe, wenn wir sagen, Ketten haben im Schnitt 2500 Mitglieder, also im Schnitt, es gibt auch welche, die haben fünfstellige Mitgliederzahlen und dann rechnen sie dem aus, was von 17 bis 20 uhr an Kunden drin ist und dann Betreuungsschlüssel zu finden. Das ist also nicht zu viel mit dabei.
00:16:45: Janosch Marx (Host) Der kann sehr gerne einstellen. Wen hingegen, wenn du, ich sag mal irgendwie 800, 900 oder 1000 Mitglieder hast und dann halt eine Stoßzeiten, ist das halt noch mal ein anderer Schnack oder andere Faktor als wenn du das Zehnfache mit drin ist. Genau. Ähm, also AppStore, Einzelstudios auch weiterhin Daseinsberechtigung. Aber überlegen, wo ist meine Nische?
00:17:08: Ralf Capelan (Gast1) Absolut, Wo komme ich hin und die Hausaufgaben machen finde auch nicht ist die man immer Betreuungslager schon gesagt haben viele Anlagen Betreiber sehe ich schon seit vielen Jahren in ihren Flyern drin stehen, gern eine gute Betreuung bringen, die Anlagen reinkommen im Rahmen. Es müsste die Shoppingsbetreuung suche aber erst mal zehn Jahre. Ich finde es eigentlich nur nur schreiben.
00:17:28: Ralf Capelan (Gast1) Irgendwas aufschreiben ist einfach. Aber dies mit Leben zu füllen, darauf kommt es näher an, dann müssen die einzelnen Anlagenbetreiber die Einzelbetreiber an die Nase packen und das versuchen optimal umzusetzen.
00:17:39: Janosch Marx (Host) Ich glaube, das ist auch das Kernergebnis der Image, dass wir sagen okay, wir, wir, wir haben qualifizierte Trainer, werden Betreuung im Studio, der Kunde nimmt es aber nicht wahr, weil er kommt rein und das kann er oder empfindet er den nicht? Also immer überspitzt. Natürlich gibt es Studios, die machen das sehr gut, da findet man das vor, aber eben in der breiten Masse im Durchschnitt laut unserer Studie ist das aktuell nicht so oder wird auch nicht so wahrgenommen.
00:18:03: Ralf Capelan (Gast1) Ich habe mir einen wichtigen Punkt dabei mal die Insel, die Insel, Betreiber, die anderen Betreiber generell. Was ist gute Betreuung? Haben wir auch festgestellt. Die gute Betreuung ist nicht nur unbedingt Teil dieser Einweisung sterminals Beispiel. Dass die Kunden aber sehen, da ist immer jemand vor Ort auf der Fläche einfach Personen sichtbar, die die Kunden auch wirklich wahrnehmen, die Kunden ansprechen, auf Korrektur hinweisen, Trainings Tipps geben.
00:18:25: Ralf Capelan (Gast1) Darauf kommt es quasi an und in vielen Anlagen, die dann halt drauf draufschreiben, wir haben gute Betreuung und in den Anlagen ist niemand vor Ort. Auch da ist dann hinterher keiner vor Ort oder wenige vor Ort. Das sind Dilemma, die man erstickt.
00:18:37: Janosch Marx (Host) Super. Ähm, ich würde ganz gerne mal ins Thema noch mal ans muskulös und im Thema mal Konsolidierungsthema einsteigen, weil Stefan Raab ja doch viele Transaktionen. Und was mich interessieren würde, ist so deine Sicht auf die Dinge. Sind wir am Anfang der Konsolidierungswelle? Sind wir mittendrin, Neigt sich schon eher dem Ende zu. Und wie beobachtest du das? Weil du bist ja quasi vom vom Staat.
00:19:06: Janosch Marx (Host) Als die ersten Investoren eingestiegen sind, da warst du auch schon an Bord und hast hast diese Entwicklung mit miterlebt. Wie, wie, wie schätzt du, in welcher Phase der Konzeptings Welle sind wir.
00:19:19: Stefan Ludwig (Gast2) Also Wir sind definitiv nicht am Anfang. Wie zu Beginn gesagt hat Konsolidierung quasi in den letzten 25 Jahren stattgefunden. Vielleicht nur mal eine Zahl reingeworfen allein in den letzten sieben Jahren. Und wir dürfen nicht vergessen, wir hatten drei Corona Jahre dabei hat sich, was die Mitglieder Anzahl anbetrifft, die das Kettensegment von 53 % auf 61 % der Mitglieder oder den Anteil der Mitglieder entwickelt und im Einzelbereich ist es noch mal runtergegangen, von 42 auf 35 %.
00:19:56: Stefan Ludwig (Gast2) Nur nochmal zur Änderung Bei den Anlagen sind die Einzelbetreiber immer noch das größte Segment. Wir haben zu Beginn oder auch in den ersten zehn Jahren viel Private Equity gesehen. Also wir schauen auch immer bei den Transaktionen, wer kauft wen und wo kommt das Kapital her. Jetzt in der jüngeren Vergangenheit haben wir sehr viele strategische Investments gesehen, also Basic Fett als iertes Unternehmen, dass natürlich Kapital auch dahinter kauften.
00:20:25: Stefan Ludwig (Gast2) Clever, fett die Live Video OB vor kurzem auch erst den Gesellschafter gewechselt, aber die Live Group Merch oder übernimmt von ähm, ähm David Lloyd im Premiumbereich, um auch da mal etwas zu nennen. Auch da findet Konsolidierung statt. Hat vor einigen Jahren Meridian Spar und jetzt vor kurzem Austria übernommen. Also wir sehen da eine andere Art der Marktentwicklung, immer noch auch teilweise getrieben von Private Equity oder von Beteiligungsgesellschaften, die die Muttergesellschaft quasi finanzieren und dann weiter über unsere Aktivitäten expandieren wollen.
00:21:09: Stefan Ludwig (Gast2) Es ist schon auch noch weiter Potenzial da. Wir haben auch in unserer Studie ja eine Vielzahl von Ketten Betreibern. Wir definieren das Ketten Segment ja auch als Minimum fünf Anlagen und quasi nach oben offen. Auch da haben wir eine Wahnsinns Entwicklung gesehen von Anlagen Anzahlen bei einzelnen Betreibern, die man sich vor zehn 15 Jahren kaum vorstellen konnte und wir sind ja auch wenn wir jetzt auf den deutschen Markt gucken, wir sind ja hier keine Insel.
00:21:41: Stefan Ludwig (Gast2) Also ähm und Aktivitäten und Marktwachstum geht natürlich auch über die Grenzen hinaus. Wir haben die Schweiz kurz angesprochen. Osteuropa ist ein Wachstumsmarkt. Auf jeden Fall. Wir haben aber auch noch große Volkswirtschaften, die deutlich stärker fragmentiert sind als als wir in Deutschland. Nicht umsonst ist Basic mit nach Frankreich gegangen und hat 100 Anlagen per anno eröffnet. Da war definitiv noch da war definitiv noch Potential in Deutschland.
00:22:13: Janosch Marx (Host) In Deutschland ja auch mal.
00:22:14: Stefan Ludwig (Gast2) Ursprünglich. Ist es Ihnen ein bisschen schwerer gefallen? In der Tat. Man darf auch in unserer Industrie die Hürden der Verwaltung nicht vergessen und auch die Verfügbarkeit von entsprechenden Anlagen. Aber wir sind definitiv noch nicht am Ende der Konsolidierung. Ich bin bei Ralf. Wir werden nicht so eine Konstellation wie im Lebensmitteleinzelhandel irgendwann mal vorfinden, weil ich glaube, das ist auch interessant.
00:22:40: Stefan Ludwig (Gast2) Mit den über 12 Millionen Mitgliedern, die wir haben, haben wir auch eine hohe Diversität der gesellschaftlichen Gruppen, die Fitness betreiben, in Anlagen der finanziellen Möglichkeiten, aber auch der Altersstruktur. Sowohl junge Menschen, die aus dem Vereinssport vielleicht rausgehen und dann erstmalig in ein kommerzielles Studio gehen, aber auch ältere Menschen, die realisieren Ich muss jetzt doch etwas tun, weil um mich herum das ganze Thema Gesundheit, Prävention natürlich auch eine Rolle spielt.
00:23:16: Stefan Ludwig (Gast2) Also wir haben in der Fitnessbranche, glaube ich, das große Plus, dass wir eine sehr heterogene Zielgruppe auch haben und deshalb sehen wir auch viele unterschiedliche Geschäftsmodelle oder unterschiedliche Anbieter in dieser Branche. Nicht nur den Mainstream.
00:23:33: Janosch Marx (Host) Budgetoperator zu ASP Noch mal eine witzige Anekdote vom Fabian Menzel, der ja auch viele Jahre bei dem Team war, jetzt Geschäftsführer von Extrafit. Da haben wir mal gescherzt, dass das privat keine Kette ist, weil halt per Definition ab fünf standen und das passiert öfters. Dank David Lloyd ist das jetzt auch endlich Etikett. Wenn worden. Aber Stefan, noch mal eine eine Frage Wir haben ja auch zum Beispiel bei Basic Fidler börsennotierter wurde der der Kaufpreis offiziell genannt.
00:24:08: Janosch Marx (Host) Viele Kaufpreis werden ja nicht genannt. Aber so generell Du hast ja auch ein paar Einblicke. Sind die Preise, die aktuell gezahlt werden, sind die gerechtfertigt oder sind wir da ein bisschen Future mit gerechnet ein bisschen Strategie? Wie siehst du das? Oder ist das eher so ein Thema, das es den Ralf nenne?
00:24:26: Stefan Ludwig (Gast2) Kannst du mich gerne? Kannst du mich gerne fragen? Ist natürlich nur eine diplomatisch korrekte Antwort. Dann auch von mir als Vertreter einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, der dann auch noch in solche Transaktionen involviert. Also das allerwichtigste Kaufpreis am Ende ist Verhandlungssache. Also es gibt Unternehmensbewertungen, wo schlaue Menschen, die auch bei uns bei Deloitte tätig sind, sich viele Gedanken machen und anhand von Modellen, anhand von Cashflows, anhand von Multiples aus der Vergangenheit Näherungswerte ermitteln, wie der Wert einer Organisation sein könnte.
00:25:02: Stefan Ludwig (Gast2) Am Ende definiert sich der Wert oder der Kaufpreis dann aber über verschiedene Faktoren, also a Angebot und Nachfrage Gibt es einen strukturierten Prozess, wo ich eine hohe. Einen hohen Wettbewerb an potenziellen Bieter habe? Wie attraktiv ist das Geschäftsmodell? Gibt es tatsächlich noch Entwicklungspotenzial? Kann ich regional mich weiter ausbreiten? Das Wichtigste bei jeder Transaktion ist eigentlich die Frage Wie könnte der Exit aussehen?
00:25:34: Stefan Ludwig (Gast2) Also nicht was kann ich jetzt in den nächsten drei Jahren an Wachstum erzielen, sondern Was kann ich selbst nach einem Exit in fünf Jahren? Weil dann stellt sich der nächste Investor oder die nächste Gesellschaft, die vielleicht dann dort einsteigt, die Frage Wie kann ich das noch weiterentwickeln? Deshalb? Es steckt immer ein Stück weit Fantasie auch drin und am Ende?
00:25:57: Stefan Ludwig (Gast2) Es ist ein Verhandlungsergebnis.
00:26:01: Janosch Marx (Host) Ralf Max Auch noch mal was dazu sagen.
00:26:05: Ralf Capelan (Gast1) Für mich wäre, was die Einblicke betrifft, auf jeden Fall, wenn mehr mit kleineren Transaktionen zu tun, wo Einzelbetreiber oder kleinere Gruppen vielleicht verkauft werden. Wie du schon sagtest, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Was ich bei mir oftmals erlebe in Einzelbetrieben, in die verkauft werden, dass oftmals klar der Betrieb so aufgebaut worden. Über 20 30 Jahre ist das Baby so ungefähr von dem Betreiber denken sehr viele Emotionen dabei es bei bei euch im Rahmen der Ketten ein bisschen einfacher teilweise vielleicht ist, weil die Emotionen nicht ganz so stark sind, ich den oftmals gesehen hab und ich und da macht man Bewertung nach normalen Maßstäben und der Eigentümer mit deutlich mehr, weil er sieht so ungefähr
00:26:46: Ralf Capelan (Gast1) das. Mein Baby habe ich großgezogen, da muss ich nicht mehr drin sein. Es macht es dann immer schwierig. Aber ein wie Stefan dem auch schon gesagt hat, das Strategische, was sie immer strategisch erwartet würde, das kann ich in den nächsten fünf oder zehn Jahren mit den Anlagen machen. Welche Möglichkeiten ergeben sich für mich? Die bestimmen den Preis mit Sicherheit.
00:27:07: Stefan Ludwig (Gast2) Vielleicht noch eine eine Anmerkung. Also in der Tat, bei größeren Transaktionen spielt der emotionale Faktor eine geringere Rolle. Und ich kann das voll und ganz verstehen, dass gerade bei Einzelunternehmen oder Anlagen Betreibern von zwei, drei Anlagen viel Herzblut und viel Energie und auch eigenes Kapital drinsteckt. Aber am Ende muss derjenige, der übernimmt, dann den Kaufpreis ja auch refinanzieren.
00:27:36: Stefan Ludwig (Gast2) Also es muss ein profitables Geschäft sein oder es muss ein Geschäftsmodell sein, was ich vielleicht in einer größeren Gruppe effizienter gestalten kann, wo ich durch Skaleneffekte an der einen oder anderen Stelle Kosten einsparen kann oder weil ich in größere eine größere Einkaufsmacht habe gegenüber beispielsweise Geräte, Herstellern, dass ich günstigere Preise komme. Also am Ende muss dann schon auch die Profitabilität gegeben sein.
00:28:05: Stefan Ludwig (Gast2) Wir haben schon kleinere Kette oder Einzelbetreiber gesehen, die halt nicht profitabel waren. Und dann stellt sich der Käufer die Frage ja, warum soll ich jetzt den oder jenen Preis bezahlen? Ich muss das am Ende des Tages über das Geschäft, was ich dann die nächsten 5 bis 10 Jahre betreibe, muss ich diesen Kaufpreis ja reinbekommen. Also es ist ja jetzt keine.
00:28:32: Stefan Ludwig (Gast2) Keine Trophy, die man sich ins Regal stellt, kein Pokal, sondern da steckt ja dann auch ein wirtschaftliches, unternehmerisches Interesse dahinter, auch beim Käufer.
00:28:43: Janosch Marx (Host) Und das ist auch immer ein großes Thema. Käppics oder wenn ein Investitionsstau vorliegt, wo du eigentlich sagst, am Ende des Tages kaufe ich mir nur einen Mietvertrag, weil hier alles rausschmeißen.
00:28:54: Stefan Ludwig (Gast2) Oder man kauft es halt Mitglieder. Das ist natürlich auch immer ein ganz wichtiger Faktor, weil das ist der Unterschied. Das ist der Unterschied halt zu einer Neugründung. Da fängst du erst mal bei Null an und das kann gut funktionieren oder weniger gut funktioniert.
00:29:06: Janosch Marx (Host) Das stimmt, wenn du, lieber Zuhörer, ein bisschen mehr über Transaktion erfahren möchtest. Wir haben spannenden Podcast mit Stefan Schülern von All Inclusive Fitness und Christoph Kolino von der Live Fed Cup gemacht. Und das sind ja gerade die zwei aktuellen Top Einkäufer auf dem Markt sind schon uns gerne anhören. So, wir bleiben beim Preis. Und zwar den Preis den die Mitgliederzahlen und Stefan da gab es jetzt bei euch in der Europa Studie auch eine sehr spannende Anpassung, nämlich ihr habt die Segmente wie habt ihr diese Preissegmente, die habt ihr angehoben von ich glaube 30 war Budget oder Priester oder Discount Budget Budget.
00:29:47: Janosch Marx (Host) Deshalb jetzt angepasst auf 40 € und nach oben natürlich auch ähm, Ralph in Deutschland. Wie ist es dann mit Mitgliedsbeiträgen? Haben wir generell.
00:29:58: Ralf Capelan (Gast1) Die Anpassung fand ich wirklich super mittlerweile, weil die Anpassungen lieber für immer hatten über viele Jahre ich und die zeitgemäß war. Was wäre ich gesehen den ganzen letzten Jahren, gerade auch im Discountbereich? Wer sehr viele Anlagen von hatten ja deutlich die Preise angehoben haben, haben wir uns in den Eckdaten ja auch die letzten Jahre zum Glück auch gesehen, dass eben die Preise angehoben worden, was wichtig war und auch sinnvoll war und lebensnotwendig war.
00:30:23: Ralf Capelan (Gast1) Wir haben ja viele Jahre gesehen, wo quasi immer denn der Inflationsrate noch nicht mal eben erhöht worden ist. Sei es näher die die Anleihen nur mal die Menge gearbeitet. Die mussten mehr Kunden reinbekommen eine gute Rendite zu haben, aber der Preis ist eben eher zu günstig geblieben. Die Preise ist wirklich auch zum Glück in den letzten zwei, drei Jahren deutlich gestiegen.
00:30:46: Ralf Capelan (Gast1) So in meinen Augen, wie ich schon gesagt hatte. Lebensnotwendig war, weil auch die Leistungen der Anbieter und selbst die ersten Discounter, was die mittlerweile anbieten mit Kursbereichen, zum Teil Saunabereichen dabei und so was sonst gar nicht mehr zu finanzieren. Dabei nur aber nur in die Menge zu gehen. Immer nur zu sagen ich muss mir Menge reinholen, ist dann mal irgendwann auch vorbei.
00:31:08: Stefan Ludwig (Gast2) Na ja, wir hatten werden ja eigentlich das Phänomen, dass über die zehn, 15 Jahre oder fast 20 Jahre quasi auch so mit max ID als das Discount Segment etabliert wurde, die Preise die Durchschnittspreise in der Branche immer weiter runtergegangen sind, bis 202021 in der Corona Phase. Das war natürlich noch mal eine besondere Situation, aber auch danach durch die rahmen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen höhere Energiekosten, höhere Mietkosten war plötzlich auch der Punkt angekommen, wo viele gesagt haben, wir müssen jetzt anpassen und wir haben es bei einigen großen Ketten gesehen, die auch teilweise signifikant angepasst haben.
00:32:02: Stefan Ludwig (Gast2) Wir haben aber hier eine sehr interessante Preis Elastizität Systematik, weil es sind die Mitglieder nämlich nicht abgesprungen, sondern auch die großen Betreiber, die Preiserhöhungen durchgeführt haben, teilweise vier bis 5 €. Bei einem Discountpreis der ursprünglich mal bei 25 war oder bei 30 € war, konnten wir das nicht noch nicht feststellen. Und seit 21 hat sich der Preis in der Gesamtbranche und vielleicht waren da die Discounter, sogar diejenigen, die vorangegangen sind, wo dann die Einzelunternehmer gesagt haben Also jetzt kann ich es dann auch riskieren, in Anführungsstrichen, weil sie es auch schon längst hätten machen müssen.
00:32:45: Stefan Ludwig (Gast2) Also, wie du gesagt hast, teilweise noch nicht mal Inflationsanpassung in den letzten Jahren, weil eben der Preisdruck drumherum durch den Wettbewerb so hoch war. Ein bisschen nähert man sich gerade wieder an, was vielleicht ein bisschen Entlastung auch für die Einzelbetreiber sein könnte. Wir haben fast 10 % Anstieg des Preises gehabt über die letzten vier Jahre von 40 auf von 42 auf fast 46 €.
00:33:14: Ralf Capelan (Gast1) Aber auch notwendig, also aufgrund der Kostenexplosion, die wir haben im Rahmen der Kostensteigerung, Energiekosten angefangen usw musste das vorgenommen werden.
00:33:24: Janosch Marx (Host) Das ist ja auch so ein bisschen immer diese Panikreaktion von früher. Ich weiß noch, das war so 2016 2017, als ich mit DSV auch uns in das Management angebandelt bin. Da hieß es immer die bösen Discounter, die machen die Preise kaputt. Und es war auch immer so, die Panikreaktionen der Discounter macht gegenüber auf oder im Einzugsgebiet. Was ist meine Reaktion?
00:33:45: Janosch Marx (Host) Ich mache eine Sonderaktionen, ich gehe übern Preis und das ist ja auch das finde ich immer faszinierend. Wir haben das jedes Frühjahr, das wir jedes Frühjahr über den Preis gehen. Rabattaktionen jetzt ein halbes Jahr kostenlos trainieren, wo ich mir auch die Frage stelle Warum müssen wir immer beim Preis gehen? Warum kann man nicht mal das Produkt gehen und sagen Hey, unser Produkt ist cool.
00:34:04: Janosch Marx (Host) Und ich glaube, die Branche wird auch selbstbewusster. Also auch gerade als Thema Pricing Beispiel für mich Paradebeispiel ein Preis sehr klar strukturiert, eine Preiserhöhung ordentlich kommuniziert, alles sauber gemacht. Die Mitglieder mitgenommen und man siehe da, die meisten haben auch gesagt passt Und.
00:34:22: Stefan Ludwig (Gast2) Sogar nicht nur beim Neupreis, sondern beim Bestands.
00:34:26: Janosch Marx (Host) Stand Mitglieder und nicht mit nach Drehkreuze auf, durch und zack. Also da sah man die Preisverantwortlichen beim billigsten genau. Ähm, dann Thema Pricing wollte ich auch noch ein anderes Thema, was die Branche viel beschäftigt, wo auch so damals waren Die Discounter machen die Preise kaputt und dann war so das nächste Thema die Aggregatoren, die bösen Aggregatoren, die sonst die Mitglieder und machen alles.
00:35:01: Janosch Marx (Host) Wir verändern den Markt zu ihren Gunsten. Also das sind so die Vorurteile, die auch häufig bei uns beim DSV landen, wo Leute sich beschweren. Andererseits ist es so, dass 3/4 des Marktes mitmachen, 3/4 der Anlagen sind angeschlossen und da würde ich gerne Ralf, Deine Sicht der Dinge zum Aggregatoren einmal hören. Also wie siehst du das? Ist das eine Chance?
00:35:22: Janosch Marx (Host) Ist das eine Markterweiterung oder ist das ein Risiko, mit denen zusammenarbeiten? Weil offensichtlich macht es ja die meisten.
00:35:31: Ralf Capelan (Gast1) Keine leichte Antwort. Auf jeden Fall bedeutet ja einen sehr schönen Podcast gehabt hat mit Fabian Menzel und den in Rot über den Benjamin und genau in dem in rot. Genau. Und sehr spannender Podcast muss ich würde ich sagen nein. Es wurde auch da festgestellt die konsumiert Konsumenten entscheiden als Konsumenten sich doch erst mal mit Sicherheit sehr sinnvoll. Es ist aber ein bisschen differenziert und auch immer in beide Richtungen.
00:35:53: Ralf Capelan (Gast1) Ist es eine Chance, also ein Risiko? Wir haben hier ja Tormodelle gibt es schon zahlreiche am Markt, schon vor dem Fitnessbereich Airbnb Booking.com. Aber dieses Thema Vintage zum Beispiel, ja, wo man gebrauchte, die wir verkaufen kann, ist ja dieses Double. ZEIT wo ich von beiden Seiten ich bin ja die Anbieter und die Nachfrager zusammen über eine Plattform oder die eigentlichen Betreiber der Plattform besitzen nichts in Server halt um diese Zeit zu spielen.
00:36:22: Ralf Capelan (Gast1) Man was ja aber sowieso in dem Podcast dargestellt worden ist, Dann geht es darum wie bringt mir im Marketing Vorteil. Kommen deswegen mehr Kunden? Die Frage, die mal sehen müssen wo der Fabian, wenn sie das so schön sagte, die testen ja diese Testphase.
00:36:33: Janosch Marx (Host) Gerade.
00:36:34: Ralf Capelan (Gast1) Um zu gucken, wie viele Kunden bringt es mehr, aber wie viel Kunden verlieren die mehr. Das ist der Unterschied zu Booking.com, sage ich mal dabei dann wirklich booking.com. Es sei denn, dass der Hotelbetreiber eine relativ hohe Gebühr nur einem am Klagen sind. Ob da jetzt 15 % zahlen jetzt Gebühr aus dem Marketing Tool und die Kunden über den über booking.com werden Ihr Office Hotel sehr aufmerksam buchen das Hotel deswegen die Hotels können sich Marketing Kosten sparen durch im Fitnessbereich.
00:37:04: Ralf Capelan (Gast1) Dieses Dilemma, in dem wir drin stecken dabei in der Kundennähe bei uns kein Mitglied meines und bekomme ich nur dann Geld, wenn der Kunde von dem Aggregator bei mir auch trainiert. Die passiven Kunden, die in der nicht zum Training kommen. Verdient an diesem Kunden ja nicht wählen, dann ist kein weniger Eintritt mehr. Kann es ja gehen mir, da ich ja kein Geld mehr einnehmen können.
00:37:29: Ralf Capelan (Gast1) Es gilt würde dann nur minimal Aggregate bleiben und dann müssen die die ich die Studie Soll ich genau schauen, wie viele Kunden verlieren sie vielleicht hinterher auch der aus. Im anderen Stand Wie oft kommen die Kunden, wie viel mehr Kunden bringt mir das ganze Geschäftsmodell? Deswegen finde ich mir das Thema ist, das auch in dem Podcast ja herausgearbeitet worden ist.
00:37:49: Ralf Capelan (Gast1) Wir haben ja auch hier zwei Modelle einmal dieses Business to Business und dieses Business to Kassen Business to business, muss ich sagen. Wo stehe ich noch Sehr gut bei gerade mal als kleinere Gruppe oder als Einzelbetreiber haben wir nun mal keine große Möglichkeit, mit Allianz oder Mercedes mit großen Companies zusammenzuarbeiten. Nur ein Studio München hätte also einen anderen Betreiber der müde Allianz sagen eine Arbeit.
00:38:16: Ralf Capelan (Gast1) Arbeitnehmer im Monat überall in München verteilt. Die brauchen mehr Optionen ist in diesem Fall gerade anbieten kann oder größerer Ketten bieten können, weil meiner müssen dann schon die Betreiber schon immer aufpassen, wie viel sie für die Kunden bringen mir das ganze Geschäftsmodell und wie viel verliere ich halt. Und nochmal eine andere Ergänzung dazu. Oder um es in den Podcast ein bisschen dargestellt, der aber dieses Pay Forces Modell, ohne zu sehr in die BWL Theorie reinzugehen.
00:38:43: Ralf Capelan (Gast1) Die Wettbewerbskräfte, wo ich eine gewisse Angst mal sehen würde, die kommen kann, die muss nicht kommen, die kann aber kommen. Dabei. Es sind ja die Alligatoren. Baujahr logischerweise ja. Mitglieder stammen auf mich zurzeit 1,47 Millionen Mitglieder. Magicatoren. Was in Stefan offen sagt eine Angebot schafft Nachfrage für ein Alligator ist zurzeit erst mal am Anfang in der Aufbauphase sind die Anbieter wichtiger als die Nachfrage.
00:39:09: Ralf Capelan (Gast1) Und die Studios sind im Moment für die AN für die Anbieter elementar. Habe ich keine Studios im Angebot, werden die Nachfrage auch nicht auf die Seite drauf gehen. Wir würden deswegen auch ein Abo buchen, aber irgendwann kippt das Verhältnis vielleicht mal, dann haben die Alligatoren ja vielleicht nicht 3 Millionen oder 4 Millionen Mitglieder. Und dann ist die Frage halt hinterher, ob in der Regatta und er sagt ob und der Wettbewerb Stärke, die ja nicht mal besteht, werden die Preise näher.
00:39:35: Ralf Capelan (Gast1) Pro Check in werden die gesenkt. Da ist die Frage ist wurde ja von Benjamin Roth ja auch gesagt, das würden die nicht machen wollen. Möchte ja keinem unterstellen, um Gottes willen. Aber die Gefahr ist da. Als Betreiber muss ich halt immer kritisch bleiben. Und wie und was der Stefan eben auch schon gesagt hat die Mitglieder sind unsere Basis.
00:39:52: Ralf Capelan (Gast1) Wenn du eine Unternehmensbewertung aus ein Mitglieder von mir Mitglied es anders zu bewerten als ein Check in von Magicator war vom Unternehmenswert an und wenn er Anlagen ja nun mal im schlimmsten Falle. Ich habe keine Mitglieder mehr, keine eigenen mehr sind nur noch Aggregatoren. Mitglieder, die reine über einen sind, ist mit einer Anlage einig, um Werter wie immer relativ kritisch zu bewerten.
00:40:19: Ralf Capelan (Gast1) Auf jeden Fall. Wie ein zweischneidiges Schwert und es ist halt auch schwer zu beantworten. Die Frage. Sie sagen so ein Risiko zugleich, aber man muss sich meiner als Betreiber generell immer kritisch bleiben. Ich sehe nur einige Betreiber, die laufen ganz blind hinterher, sehen da es als Allheilmittel. Da wäre ich schon extrem vorsichtig. Auf jeden Fall.
00:40:41: Janosch Marx (Host) Man muss auf jeden Fall gucken. Also Betreiber, die ich kenne in Hamburg, die sind weit über die Hälfte an an Umsatz Anteil.
00:40:48: Ralf Capelan (Gast1) Der aus Städten auf jeden Fall Städten ja gut da in den.
00:40:52: Janosch Marx (Host) Weil wir das ist, wird das eine spannende Zahl gesagt. Die 1,47 Millionen Trainierenden über Aggregatoren, die sogenannten Mitgliederäquivalente, weil das sind ja keine tatsächlichen Mitglieder. In der Studie ist es ja so, dass die einmal umgerechnet werden. Er sagt Wie viele Checkins kommen über die Aggregatoren insgesamt rein und das im Verhältnis zur Trainingshäufigkeit der regulären Mitglieder. Das ergibt diesen Wert.
00:41:16: Janosch Marx (Host) Die 1,47. Ähm, wie, wie siehst du das ja auch stark gewachsen von 1,1.
00:41:24: Ralf Capelan (Gast1) 0,21.
00:41:25: Janosch Marx (Host) Auf jetzt 1,5, ich sage mal auf genau 300.000 Mitglieder äquivalent an Zuwachs. Wie sie. Wie siehst du die Entwicklung? Also aktuell haben es ja noch so, dass ich sage mal, wir haben 12 Millionen oder 12,4 Millionen so 1,5 Millionen und aktuell wächst ja beides. Also wir haben ja jetzt die große Abwanderung von A nach B, die können wir nicht feststellen.
00:41:50: Janosch Marx (Host) Im Kleinen wird sie sicherlich geben, aber wie würdest du diesen diesen verurteilen? Also würdest du die auch aufsummieren, Weil das war auch eine Anfrage letztes Jahr. Das war eigentlich über 14 Millionen Menschen sprechen und nicht über zwölf bis dann noch mal Einschätzung dazu.
00:42:09: Ralf Capelan (Gast1) Bitte bei uns beim dieses Wort diskutieren. Ich glaube schon, dass es sinnvoll ist, auch die nächste in diesem Jahr zusammen zu betrachten. Uns nicht kleiner machen als wir sind oder die Mitgliederzahlen trotzdem vorhanden sind, die ja in die Studios reinkommen. Die Mitgliederäquivalente zum Fabian Menzel jetzt mal dargestellt worden ist in dem Podcast. Schön wäre, wenn die Alligatoren ihre Zahlen auch offiziell nennen würden.
00:42:33: Ralf Capelan (Gast1) Wir fragen ja auch an wen Mitglieder haben die, um die Zahlen wohl genau zu haben werden nicht genannt, aus welchen Gründen auch immer. Ob es Investoren getrieben ist, dass sie Zahlen nicht genannt werden wollen. Wenn 4 Millionen.
00:42:43: Stefan Ludwig (Gast2) Sie wollen nicht nicht alle bisher haben. Wir haben es ja explizit gefragt. Aber in der Tat, es ist so ein bisschen Fitnessbranche vor zehn, 15 Jahren. Er man auch etwas.
00:42:56: Janosch Marx (Host) Recht reinkam.
00:42:57: Stefan Ludwig (Gast2) Wenn auch etwas restriktiver war als neutraler Beobachter. Ja.
00:43:04: Ralf Capelan (Gast1) Auf jeden Fall mal beide Märkte werden wachsen. Meiner Ansicht nach sowohl die Mitglieder, weil ich auch schon bei in vielen Anlagen ja sehe Organ mal im ländlichen Bereich und in den Städten. Hast du schon erwähnt gab. In Städten haben wir sehr viele sehr hohe Check in Zahlen von Alligatoren in ländlichen Gebieten ja weniger. Das sind einige Kunden, die bewusst sogar bewusst die ein Studio aussuchen, um ihrer Homebase ihre Heimat basis zu haben, weil sie auf die nächsten Jahre auf jeden Fall, dass beide Märkte wachsen werden.
00:43:32: Ralf Capelan (Gast1) Über die Mitglieder werden in den Studios und feste Mitglieder. Also hier Alligatoren Netzwerke werden auch größer werden. Und wie schon erwähnt, weil die meisten igator Netzwerke, die wir haben, der Beat up ist Business to Business quasi dabei Firmen, Mitgliedschaften und da wie eben schon erwähnt, da sehe ich schon Nutzen drin. Wie schon im gesagt mal als Einzelbetreiber oder auch mit einer wie man zwei drei Anlagen.
00:43:54: Ralf Capelan (Gast1) Nur ist es schwer eine große Firma zu den Kooperationen einzugehen im Rahmen für Mitgliedschaften eine die vor Ort sind. Eine kleinere Firma ist einfach oder größere Firmen im Prinzip nicht dabei und singen glaube ich halt schon. Ist, Da in beiden Märkten Wachstum kommen wird.
00:44:11: Janosch Marx (Host) Eine habe ich eine spannende Frage an dich oder magst du deinen Gedanken erst mal raus? Keiner. Dann sitzt genau. Also erst dann kommt meine Frage.
00:44:19: Stefan Ludwig (Gast2) Mal gucken, ob die Frage vielleicht dann schon dadurch beantwortet ist. Mal schauen. Also ich bin bei Ralf gerade das Thema To be Aggregatoren Plattform ist der wesentliche Treiber dieser Branche. Vielleicht grundsätzlich noch mal das Geschäftsmodell passt perfekt zu Risikokapital in den letzten Jahren. Es ist Digital Plattform getrieben, es ist Asset Light, also keine eigenen Investitionen in Infrastruktur oder Endgeräte.
00:44:53: Stefan Ludwig (Gast2) Und es geht auf weitere große Trends ein. Das ganze Thema Gesundheitsmanagement und auch betriebliche Gesundheit. Und da kommt ein weiterer Faktor dazu, der auch wiederum in der Fitnessbranche und wir haben vorhin schon drüber gesprochen ein ganz wichtiger Faktor ist Preis. Der Preis Punkt wird durch B2B Angebote in der Regel runtergesetzt, weil eben die Mitgliedschaften dann von den Unternehmen von den Arbeitgebern teilweise subventioniert sind.
00:45:28: Stefan Ludwig (Gast2) Und somit kann man entweder ein höheres Leistungsniveau oder Leistungsangebot sich leisten oder den Eintritt, die Eintrittsbarriere, was der Preis definitiv ist. In all unseren Konsumenten fragen es preis. Und weil die Money unter den Top drei Entscheidungskriterien neben dem Standort. Es muss halt nah sein, aber ist super wichtig und wenn ich dadurch den Preispunkt noch ein bisschen nach unten setze, kann ich weitere Zielgruppen auch adressieren und zumindest berichten.
00:46:01: Stefan Ludwig (Gast2) Es. Einige der Aggregatoren sind unter den Mitgliedern, die über die Aggregatoren kommen, schon auch immer wieder eine Vielzahl an Mitgliedern, die bisher nicht im Fitnessclub trainiert haben oder in der jüngeren Vergangenheit nicht dort trainiert haben, also quasi Rückkehrer auch sind. Also ich sehe das im Moment auch durchaus positiv und wir sehen es auch in den letzten Jahren Beide Bereiche wachsen.
00:46:28: Stefan Ludwig (Gast2) Wir haben es ja auch gerade zu Beginn noch mal gesagt Der klassische Fitnessmarkt ist auch wieder mit einer guten Anzahl an neuen Mitgliedern gewachsen. Der Aggregatoren Bereich ist überdurchschnittlich gewachsen, 20 bis 25 % im Vergleich zum Vorjahr und gerade nach Corona, wo man auch in einem digitalen, also einer digitalen Transformation quasi auch rausgekommen ist, noch mal mit einer höheren Affinität.
00:46:56: Stefan Ludwig (Gast2) Und wir dürfen auch nicht vergessen wir sprechen oft über die Generation Z. Wir sind jetzt in der Generation Alpha. Ich habe zwei Jungs 2010 2011 geboren, die kennen Landkarten nicht mehr. Da gibt es nur Google Maps, die sind mit iPhones aufgewachsen, die Wir diskutieren es ja auch gerade. Aktuell ist es zu viel Social Media? Ist es zu viel digitale Anwendung.
00:47:23: Stefan Ludwig (Gast2) Aber die sind in dieser Welt komplett aufgewachsen. Für die ist das die größte Normalität. Dass sie auf ihrem Handy gucken, wo kann ich demnächst trainieren gehen und wie komme ich vielleicht günstig gerade als Jugendlicher oder als junger Erwachsener an Fitness, Fitness, Mitgliedschaft? Vielleicht ist es der erste Arbeitgeber, der mir das dann ermöglicht.
00:47:44: Janosch Marx (Host) Der werde ich aber auch gerade mal zum Thema Preise. Das hatten wir auch. Ich habe dieses Jahr eine Wette laufen, weil ich dachte, dass dies der Anteil der Mitglieder den monatlich kündbar Mitgliedschaften ist, dass der noch mal richtig angestiegen ist. Er ist ein bisschen gestiegen, aber nicht wirklich. Also wir sind irgendwo bei bei 17 18 % der Mitglieder sind Monatsbeitrag weil hier auch wieder.
00:48:05: Janosch Marx (Host) Ralf hat vorhin gesagt Preis schlägt Laufzeit.
00:48:08: Stefan Ludwig (Gast2) Flexibilität kostet.
00:48:09: Janosch Marx (Host) Geld und wenn ich 15 € mehr zahl der Monat sage ich kommen, dann mache ich das Jahr halt weniger. Nach Monatsvertrag. Also von daher Flexibilität wird gewünscht, aber unter der Bedingung, dass.
00:48:21: Ralf Capelan (Gast1) Heißt aber auch hier werden wir hier die die Zielgruppen sehen in dabei die Jugendlichen, die ja die Flexibilität vielleicht wollen, ob wir das Geld haben, um mehr zu bezahlen für flexibel das ist ja hat aber nicht und die Älteren wollen gar nicht Flexibilität, die wollen ja irgendwo wissen. Nähe Sie sind nun für ein oder zwei Jahre Mitglied werden werden.
00:48:39: Ralf Capelan (Gast1) Wen wollen Sie trainieren müssen? Für die Zeit wissen die meisten auch mittlerweile nehmen sie ja die längere Laufzeit definitiv.
00:48:46: Janosch Marx (Host) Also die sagen ja auch kommen aber ich halt die 24 Monate es mir fallen dann sprechen noch mal ein bisschen wird.
00:48:51: Ralf Capelan (Gast1) Ich meine ja jetzt zum selber Stefan gerade gesagt hat im Rahmen noch mal du hast ja gesagt im Rahmen des Geschäftsmodells Aggregatoren. Es sieht leider, dass man diese diese wo man genau aufpassen muss, die Betreiber haben halt eben die es jetzt drin absolut andere Fixkosten deswegen eine. Im Moment ist es halt immer ein Geschäft. So ungefähr bot einigen Betreiber dann eben diese Zusatz und jetzt mitnehmen aber wir den gerade schon über das Thema Ich bin nicht ein einziges Mal Mitglied ist im Studio, der Kunde kommt nicht zum Training habe ich die Monatsgebühr bei mir in meinem in meinem Umsatz mit drin.
00:49:27: Ralf Capelan (Gast1) Dieser Kun jetzt bei dem Agitator drin sitzt und hinterher nicht zum Training kommen, da passives vor die nur ator und er ist jetzt haben und meine sitzen da meine Fixkosten sind da also dieses dieses zweischneidiges Schwert ist die nun mal bei guten mal mit den C2 gesagt hat den das ja als Modell dieser dieser Aggregatoren keine eigenen sitzt da es nervt im Hotelbereich auch in Hamburg hinkommen nervte ja auch einige.
00:49:54: Ralf Capelan (Gast1) Klar, die Hotelbetreiber gehen halt viel Geld aus wie Hotels. Ihre Standorte in der Nähe, hohe hohe Gebühren. Man man schon einiges mit den Mail Marketingmaßnahmen überhaupt für Hotelgäste an zu voranzubringen. So ungefähr. Aber wir haben nix.
00:50:13: Stefan Ludwig (Gast2) Ich wollte in erster Linie damit zum Ausdruck bringen, dass diese Geschäftsmodelle Kapital im Moment anziehen musste. Nur die Fundraisingrunden der entsprechenden Aggregatoren anschauen. Die haben immer wieder neues Kapital gefunden, obwohl sie vermutlich noch nicht unbedingt profitabel.
00:50:32: Ralf Capelan (Gast1) Das der ist immer alle Fitnessstudios würden sich verweigern gibt dem Markt nicht.
00:50:39: Janosch Marx (Host) Aber auch vielleicht das eine oder andere Fitnessstudio nicht.
00:50:43: Ralf Capelan (Gast1) In Frage da.
00:50:43: Janosch Marx (Host) War ja.
00:50:44: Ralf Capelan (Gast1) Weil entweder die Beleidigung erleben wir da so gut kann man auf jeden Fall dafür, weil er.
00:50:51: Janosch Marx (Host) Betrachtung weil Stefan Also es war ein sehr guter Punkt, aber das war nicht meine Frage. Meine Frage ging in die Richtung wie also werden wir diese Mitgliederäquivalente, diese 1,5 Million Trainierenden und wie betrachtet ihr als die Leute oder ich sage mal, da, wo es wirklich spannend ist, ist, wenn es um Geld geht, in der Transaktion zum Beispiel also gesagt, der Mitglieder hat einen gewissen Wert, wie geht ihr mit den Mitglieder äquivalenten um?
00:51:19: Janosch Marx (Host) Sagt ja, dass man rechnet die auch um? Macht die eins zu eins oder sagt hier nebenbei wir sehen es einfach als Nebenumsatz ganz klassisch oder wie schaut ihr darauf? Das wird mich mal interessieren.
00:51:28: Stefan Ludwig (Gast2) In erster Linie ist es Zusatzumsatz. Also das ist neben den Mitgliedsbeiträgen, die man sauber auch nachvollziehen kann, anhand der Preispunkte, die sie haben, dann typischerweise, wenn zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingestiegen. In einem Fitnessclub hat man meistens auch unterschiedliche Preise mit wenigen Ausnahmen wie wie Fintechs, die eine sehr konstante Preisgestaltung haben. Und dann sind das Zusatzeinnahmen wie durch Food, Average oder Personal Training.
00:52:03: Stefan Ludwig (Gast2) So kommt jetzt halt Zusatz Erlös. Insbesondere wir packen so in dem Bereich Unternehmens Mitgliedschaften. Also gerade weil es halt oftmals B2B Partnerschaften dann auch sind.
00:52:17: Janosch Marx (Host) Okay, also du würdest auch sagen, dass man das klar trennen sollte und nicht die Mitglieder, Umsätze oder Mitglieder generell vermischen mit den Sachen die da rein.
00:52:25: Stefan Ludwig (Gast2) Also es ist halt wie schon gesagt wurde, es ist halt schwer eins zu eins zu vergleichen, weil es ist nicht dein Mitglied. Man kann theoretischen werden und den Ansatz finde ich gut und nachvollziehbar, dass man sagt okay, erst ab einer gewissen Anzahl von Check ins nehme ich das als Mitgliedsäquivalent, damit es auch zähle, weil in der Tat die Anzahl der Mitglieder bei den Aggregatoren ist ja höher als die 1,5 Millionen.
00:52:50: Janosch Marx (Host) Klar.
00:52:51: Stefan Ludwig (Gast2) Es gibt ja aber auch Angebote außerhalb des Fitnessbereichs und es gibt auch Nutzer von Aggregatoren, die eben nur diese Angebote nutzen, die vielleicht nur schwimmen gehen oder nur in eine Kletterhalle gehen oder andere Angebote dann also von daher die.
00:53:07: Janosch Marx (Host) Passiven, die ja Tickets.
00:53:11: Stefan Ludwig (Gast2) Aber Stichwort Passiv. Da gibt es halt auch noch ein großes Potenzial, weil das ist ja auch nur ein Bruchteil der Mitarbeitenden, die Partner eines Aggregator sind dann tatsächlich aktiv als Mitglied im Aggreg auf der Aggregatoren Plattform. Also nicht alle 14.000 Mitarbeiter von Deloitte. Auch wir haben die Möglichkeit, über einen Aggregator Fitness zu betreiben. Lange nicht alle 14.000 Mitarbeiter sind tatsächlich auch Mitglied bei dem, bei dem.
00:53:43: Janosch Marx (Host) Mal alle beschäftigen in Deutschland, was so theoretisch für einen potenziell.
00:53:47: Stefan Ludwig (Gast2) Und das sehe ich halt als positiv, auch weil die Fitnessbranche muss sich ja auch immer wieder Gedanken machen, wie kann sie mit smarten Marketingaktivitäten noch stärker auf ihre Angebote Aufmerksamkeit treiben und bringen? Und da muss ich sagen, finde ich das durchaus gut. Wobei, wenn du mal nachfragen würdest, wie viele wirklich ein strategisches Konzept hatten, um Unternehmenskunden zu gewinnen, dann sind es auch nur relativ wenige, weil der Aufwand halt auch wiederum relativ groß ist.
00:54:23: Stefan Ludwig (Gast2) Na ja, wir brauchen den eigenen Sales Mitarbeiter, der auf die Unternehmen der Region zugeht. Plus du brauchst. Ralf hats gesagt oder du hast gesagt, es reicht nicht, wenn du eine Anlage in der Stadt hast. Also a Die Städte sind zu groß plus die Leute pendeln aus dem Umfeld in die Stadt zu ihrem Arbeitgeber. Also deshalb rauszuhalten. Flächendeckendes Angebot auch.
00:54:49: Stefan Ludwig (Gast2) Also es gibt auf jeden Fall auch noch ein paar positive Aspekte, auch Potenzial, was die nicht aktiven Mitarbeitenden in den Unternehmen anbetrifft.
00:55:00: Janosch Marx (Host) Ja, ich glaube, da bedarf es auch noch einiges an Aufklärung, dass man auch Fitness als die Trainingsform darstellt, die auch wirklich den höchsten Gesundheitsnutzen liefert für den Körper, unabhängig von ästhetischen oder anderen Motiven, die wir. Ähm, das ist eine schöne Überleitung gemacht. Smarte Angebote. Ich möchte gerne noch mal mit uns über die Smart Champs mit euch sprechen. Smart Team ist ein Begriff, den wir vor drei, vier Jahren ins Leben gerufen haben.
00:55:30: Janosch Marx (Host) Also früher waren es die personallosen Studios oder Personalarmen. Der Begriff existiert immer noch, aber jetzt dieses Wort. Und es ist immer ein bisschen schwer, so ein Begriff zu nutzen. Deswegen haben wir gesagt Lasst das Kind doch mal ein bisschen weiter anschauen, das es da noch und das ist das Thema Digitalisierung, Automatisierung und das sind die sogenannten Smart Teams dann ja auch einen richtigen Boom.
00:55:53: Janosch Marx (Host) Wir sind jetzt bei 600 Anlagen in Deutschland. Letztes Jahr waren wir bei 400, also enormes Wachstum, fast 200 Clubs mehr. Und Stefan Wie seht ihr diese Studie, Wo sind primär jetzt auch im Franchisesystem? Also ich kenne keinen, der im großen Stil eigene Clubs aufmacht, sondern eher über Lizenzen und Features geht. Wie siehst du dieses Geschäftsmodell auch?
00:56:19: Stefan Ludwig (Gast2) Zunächst mal erst wieder positiv, weil offensichtlich bei so einer Wachstumsrate von. Also 50 % Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr muss ja offensichtlich ein gewisser Markt da sein, sonst würde ich nicht weitere Anlagen eröffnen. Es gibt auch in der branche genug Menschen, die keine Anleitung benötigen, die so erfahren sind mit ihrem Training, dass sie genau das dann auch suchen. Ich finde, es hat auch noch einen anderen Aspekt und wir dürfen nicht vergessen auch in normalen Studios gibt es ja Zeiten Öffnungszeiten, die weniger personalintensiv sind, um es mal vorsichtig zu formulieren.
00:57:05: Stefan Ludwig (Gast2) Also gerade wenn man in die Abendstunden reingeht, haben diese automatisierten Systeme ja auch wichtige Funktionen. Also sichere Kontrolle des Zugangs im Fitnessstudio, Überwachung von Räumlichkeiten, die selbst wenn ein oder zwei Mitarbeiter in einem Studio sind. Wir wissen selbst, wie verwinkelt teilweise Fitnessanlagen sind. Es kann immer dazu kommen, dass Menschen gesundheitliche Probleme haben. Und ich habe schon tolle Systeme gesehen, die eben dann sofort auch reagieren können.
00:57:39: Stefan Ludwig (Gast2) Also auch da, das ist jetzt eine gewisse Entwicklung und man schaut vielleicht nur auf den Wettbewerbsaspekt, aber vielleicht kann man auch mal auf die Aspekte achten, die auch für die Gesamtbranche durchaus relevant sind.
00:57:56: Janosch Marx (Host) Werden ja damals gerade das Thema Kontrolle. Ich weiß noch, Ralf, du warst ja auch bei der BSA Z. Damals Zertifizierer und da gab es die Thematik Einsehbarkeit und daraus hat sich ein Schlüssel, ein Personalschlüssel abgeleitet. Und das ist halt, wenn du ein verbindendes Studio hast, dann so viele Leute da, dass du die einsehbaren erfüllen kannst, mehr leisten kannst.
00:58:16: Ralf Capelan (Gast1) Ja.
00:58:17: Janosch Marx (Host) Ja, genau. Und er ist dann auch am Ende mit Ein Grund war, warum die Norm für viele schwer zu erfüllen oder man man die.
00:58:27: Stefan Ludwig (Gast2) Ja und.
00:58:27: Ralf Capelan (Gast1) Gerade für Studios die im Personalarm oder Personal los arbeiten in dem Bereich haben sie ja gar nicht erfüllen können, weil ja mit Bedingungen es gibt es ja andere Anreize, Beziehungssysteme auch für. Ich bin mir sicher, das Bett geht, wenn es um Hilfe geht und dergleichen Personal wenig eine Rolle spielt, in einem System vorhanden sind, die die Sicherheit gewährleisten können.
00:58:49: Ralf Capelan (Gast1) Reicht ja heute mittlerweile aus.
00:58:52: Janosch Marx (Host) Ähm, wenn wir jetzt noch mal auf das Thema Personal haben und das Buchungskommen Fitness war ja so aus dem Ursprung her so ein Community Thema. People Business Der Stärkste hat den anderen gezeigt, wie die Übungen gehen. Daran hat man sich orientiert. Jetzt auf einmal gibt es Smart Teams und die Leute gehen hin, checken im Handy einen, haben die Kopfhörer drin, trainieren, hauen wieder ab.
00:59:15: Janosch Marx (Host) Hat sich unsere Branche so stark verändert oder war das immer schon da, dass wir jetzt neue. Wie siehst du das?
00:59:22: Stefan Ludwig (Gast2) Also auch dann um einen realistischen Blick auf die Zahlen sind 600 Anlagen. Es ist.
00:59:28: Janosch Marx (Host) Ein.
00:59:28: Stefan Ludwig (Gast2) Kleines Segment, was hier bedient wird. Ich bin weiterhin der Überzeugung und ich selbst bin auch jemand, der gerne in der Gemeinschaft trainiert, weil es einfach schöner ist, gemeinsam Sport zu treiben, als jetzt nur komplett individuell. Und wir haben ja auch noch die Mehrzahl an Anlagen, die deutliche Mehrzahl an Anlagen, die entsprechenden Personalschlüssel haben, wo die Menschen auch zum Glück miteinander kommunizieren, wo sie vielleicht auch gerade deshalb dorthin gehen, weil sie dort Gemeinschaft vorfinden, was sie vielleicht als Single Haushalt im normalen Tagesablauf nicht so häufig hören.
01:00:11: Janosch Marx (Host) Oder auch gerade ältere Menschen. Ja, da sage ich mal, für die ist morgens bei mir im Studio, Ich bin auch beim Discounter. Morgens ist da der Rentnertreff und die sind dann unter anderem zum Trainieren da. Aber die halten sich, da braucht die Trainer mal gefragt, die sind ja drei Stunden ja gekommen, morgens rein und anstatt ins Cafe. Ich ins edle und lobenswerte Tagesgeschäft.
01:00:34: Janosch Marx (Host) Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Ralf aus dieses Wie, Wie betrachtest du die diesmal Teams um deren Entwicklung.
01:00:43: Ralf Capelan (Gast1) Dann viele Punkte vom Stefan nur bestätigen oder erst mal Grundsätzlich gesehen gab es ja auch vorher schon die Jensen Discount Anlagen. Oftmals andere.
01:00:52: Janosch Marx (Host) Betreuungsschlüssel sind, das eigentlich auch immer.
01:00:55: Ralf Capelan (Gast1) Viel weniger Personal haben. Ja, ich könnte ein Hallo ich meine selbst und Felix oder so, weshalb ich selber für euch trainiert habe schon ja nur über Extrafit wo ich trainieren darf. Teilweise mal dabei. Personal ist immer vorhanden, beide die Betreuung bezahlen stark ist eine andere Frage. Dabei sind die Smart Teams wohnen ja in erster Linie auch mal gemacht auf dem Land um ländlichen Bereich da offen, sagt Stefan nervös.
01:01:20: Ralf Capelan (Gast1) Das ist ja der Ursprung nicht gewesen. Aber das Thema Personalkosten ist der höchste Kostenfaktor im Fitnessbereich. Der liegt bei 30 35 %. Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz, wo im Lande mit dem man 5000 Einwohner Nährboden Studie betreiben zu können mit Personal rund um die uhr in den Öffnungszeiten fast nicht möglich. So wurden diese Anlagen installiert. Ich weiß nicht nur dabei, wie Wie werden die sich nachhaltig über die nächsten Jahre über über Jahre alt?
01:01:50: Ralf Capelan (Gast1) In der schlagen dabei aber da wird der Markt näher richten meiner Ansicht nach wie Stefan immer auch schon gesagt hat, die man wenn es Wachstum ist und wenn relativ groß nach 5 % Wachstum im letzten Jahr zum vorherigen Jahr Mal aber auf den na ja, die Simpsons in kritisch haben den Frank Böhme auch darüber oftmals schon diskutiert. In seinem Next Door Konzept.
01:02:13: Ralf Capelan (Gast1) Ich finde man dieses Konzept oder alleine diese kleinen Flächen Studios oder dieses Smart Jims relativ klein, wie so um die 300 Quadratmeter halt, die auf lange Sicht in Einzelmärkten alleine nur für sich ist eine Anlage immer eher schwierig umzusetzen. Auf Dauer, weil die Meinung auch ein bisschen langweilig. Zum Teil werden. Aber auch schon vor zehn 15 Jahren haben wir oft damit gearbeitet, Satelitenkonzepte aufzubauen, wo ein Studio Betreiber ein oder zwei größere Anlagen im Markt hatte und dann standortnah aus.
01:02:46: Ralf Capelan (Gast1) Wie eben auch schon mal erwähnt, dass Stefan, was ich denn immer das Thema mal Standort, Standort, Nähe. Umso näher ein Kunde irgendwo dran wohnen, umso einfacher. Dann ist die Zeit und Raum zu überbrücken, umso leichter wird er sich ja wo anschließen um rankommen zu können, an die Kunden herankommen zu können, können ja diese Konzepte ergänzen, dazu beitragen, mehr Kunden aus dem Markt zu gewinnen.
01:03:09: Ralf Capelan (Gast1) Und die Kunden haben dann, wenn sie dann mehr wollen, wenn sie mal Kurse machen wollen, vielleicht oder wenn sie halt mal Sauna machen möchten, umfassende Betreuung haben wollen, gehen Sie ins große Studio, in die nur trainieren wollen, kurz den Standort. Nach so wenig Zeitaufwand gehen wir dieses dieses Mal in dieses Smart im Jürgen Meinung ich mich würde schon.
01:03:29: Ralf Capelan (Gast1) Aus meiner Sicht halte ich das Konzept auf lange Sicht blind Konzept aufzubauen, große Anlagen mit kleinen Standorten zu ergänzen, für sehr sinnvoll, nur kleine Anlagen aus meiner Sicht auch ein bisschen kritisch zu betrachten. Meiner Ansicht nach.
01:03:44: Janosch Marx (Host) Ja. Ich glaube, du hast halt einfach diese diese Kostenstruktur, die dir es erlaubt, in Regionen zu gehen, wo niemand ein Fitnessstudio hätte eröffnen können. Also das war ja das erwähnt so oder jetzt dann daraus ist ja viel plus entstanden Konzept und auch Jumper die die suchen sehr gezielt Region raus wo halt eigentlich keiner hingeht, weil ein sehr kostenoptimiert das Konzept haben und hingehen.
01:04:10: Janosch Marx (Host) Also von daher. Und auch das Thema ist wenn du Trainings Erfahrung hast und weißt wie man trainiert, dann also den kann man da.
01:04:19: Ralf Capelan (Gast1) Auf gut sind.
01:04:21: Janosch Marx (Host) Für Neuanfänger also jetzt quasi einer, der keine Ahnung zehn Jahre oder noch nie Sport gemacht oder.
01:04:27: Ralf Capelan (Gast1) Ältere Menschen wie erwähnt hast oder das Socialfilter die sind da komplett weg weil ich selber ich mache auch zum Teil ich ich ich baue in der aller ich selber jetzt Turniere sowohl in größeren Anlagen, also in kleineren Anlagen meine Kopfhörer ja auch nicht. Brauche keine Gespräche mit anderen Leuten. Betreuung brauche ich meistens auch nicht unbedingt in der Intensität, aber gerade für die die Newcomer in den Markt reinzukommen, für ältere Menschen, die sozialen Aspekte auch wertschätzen, dieser noch und gerade im Ländlichen was wir gesagt haben, im Ländlichen, das wird so oftmals immer diese älteren Menschen, die was tun wollen, kommen dahin und sind denn oftmals auch irgendwie verloren.
01:05:04: Ralf Capelan (Gast1) Vielleicht dabei, aber der Markt wird hinterher zeigen.
01:05:07: Janosch Marx (Host) Da hast du sehr schön gesagt, der Markt wird es richten. Also sie haben definitiv ihre eine Berechtigung. Absolut. Ich sehe es aktuell als Ergänzung und die Zukunft.
01:05:17: Janosch Marx (Host) Wird uns dann weiteres berichten. Apropo Zukunft Ralf, wir hatten ja vor äh schon ich glaube das war 20 19 oder so eine Prognose gemacht für 2025 gesagt 30.000.030 Mitglieder, 15 Millionen Mitglieder. Da wussten wir noch nicht, dass Corona kommt. Und wir haben es Stand heute. Wir sind bei 12,4 nicht 15 und haben die Prognose angepasst, haben gesagt 20 30.
01:05:44: Janosch Marx (Host) Wenn man dann die 15 Millionen Mitglieder erreichen, wie realistisch ist das Ziel? Stand heute aus deiner Perspektive.
01:05:52: Ralf Capelan (Gast1) Also sehr sehr, sehr realistisch ist Leider war es kommt wieder eine Krise a la Coruna dann Natürlich können wir es nicht vorhersagen. Übersehen muss man dabei sagen, aber grundsätzlich Sonst müssen wir ja zwei Aspekte sehen. Wenn ich hier Gegentoren Mitglieder dazurechnen würde, die äquivalente, der wir bei einem normalen Wachstum von ungefähr 5 %, wenn wir in zwei Jahren schon dort, wo wir immer gerechnet in dem Jahr schon ein bisschen mehr als 50 Millionen und ja, auch auf die reine Mitgliederzahl gesehen.
01:06:27: Ralf Capelan (Gast1) Dabei erreichen wir diese Zahl meiner auf jeden Fall auf, weil das Bewusstsein und die Bewusstsein, dass das Thema ist Gesundheit es die Menschen trainieren wollen, aber eben mir den gab. Sowohl die jüngeren Menschen trainieren mehr, aber auch die älteren. Wenn man die 15 Millionen auf jeden Fall erreichen definitiv wird sich gar nicht verhindern lassen.
01:06:49: Janosch Marx (Host) Das wird sich nicht verhindern lassen. Stefan, wie blickst du darauf? Müsste sich was ändern oder haben wir alle Voraussetzungen schon gegeben?
01:06:57: Stefan Ludwig (Gast2) Ich glaube, es sind viele Voraussetzungen gegeben. Ich bin bei Reif. Ich würde den Markt auch etwas gesamtheitlicher betrachten. Ihr habt ja die Rechnung aufgemacht mit dem Mitglieds äquivalenten aus den Aggregatoren. Dann sind wir eben schon bei 14 Millionen und es sind Fitness treibende, also ist ja jetzt nicht so, dass wir irgendeine Definition komplett neu kreieren, was Fitness ist, sondern die Menschen ja genau betreiben.
01:07:28: Janosch Marx (Host) Und keine davon. Genau.
01:07:30: Stefan Ludwig (Gast2) Genau. Und vielleicht ist es auch hier und da so, dass die sich dann auch wandeln, wenn sie dann doch feststellen Eigentlich gehe ich ja doch nur in ein Studio und nutzt nicht Die große Vielfalt der Regulatoren. Darf man jetzt gar nicht so laut.
01:07:44: Janosch Marx (Host) Sagen, aber es ist schon vor 20 Jahren Lage, Lage, Lage. Das, so das Credo.
01:07:50: Stefan Ludwig (Gast2) Genau. Und es gibt ein weiteres Argument, warum Deutschland das schaffen muss Weil Europa will die 100 Millionen schaffen. Also von daher. Doch Deutschland muss natürlich wie immer. Deutschland muss einen ordentlichen.
01:08:03: Janosch Marx (Host) Beitragen, muss liefern.
01:08:04: Stefan Ludwig (Gast2) Deutschland muss einen ordentlichen.
01:08:05: Janosch Marx (Host) Beitrag, Deutschland okay und was, was kommt dann?
01:08:08: Stefan Ludwig (Gast2) Frankreich mittlerweile Spanien oder Spanien? Frankreich?
01:08:11: Janosch Marx (Host) Ja, das sind die ICOs. Wir geben unser Bestes. Ist gut so perfekt. Dann lieber Zuhörer, vielen Dank, dass du wieder bis zum Ende mit zugehört hast. Wenn du Stefan oder Ralf mal persönlich kontaktieren möchtest. Denn machen wir einmal in die Shownotes rein, wir hoffen ja die Folge gefallen. Wenn ja, bitte ein Like da lassen, einmal abonnieren, weiterempfehlen, da freuen wir uns sehr, wenn's dir nicht gefallen habe schreibens gerne an Podcast Fitness wenn.